Marienberg mischt im Energieeffizienz-Netzwerk mit

Infrastruktur Akteure aus Sachsen und Brandenburg kooperieren

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Die Energieversorgung Marienberg ist Teil des "Energieeffizienz-Netzwerk der Eprosa-Gruppe", das seinen Betrieb aufgenommen hat. Foto: Jan Görner

Marienberg. Mit dem Ziel eine signifikante Energieeinsparung und Reduktion des Kohlendioxidausstoßes zu erreichen, hat das neue "Energieeffizienz-Netzwerk der Eprosa-Gruppe" die Arbeit aufgenommen.

Die Energieversorgung Marienberg ist Teil dieses Netzwerkes. Die insgesamt 13 Teilnehmer aus Sachsen und Brandenburg definieren gemeinsam ihre Einsparungsziele und suchen nach geeigneten Maßnahmen, diese zu erfüllen. Unter anderem wird es vier Netzwerktreffen pro Jahr geben.

Praxisbezogener Austausch

In deren Rahmen sollen externe Fachexperten zu Wort kommen und den Wissenstransfer unterstützen. Ihre Themen werden sie praxisbezogen und nach den Bedürfnissen und Wünschen des Netzwerkes auswählen. Diese Form der Kooperation ist auf drei Jahre angelegt.

"Als regionaler Energieversorger sitzen wir in einem Boot und haben gerade vor dem Hintergrund der Energiewende großes Interesse am Austausch unter Gleichgesinnten. Wir wollen die Synergien nutzen, die die Netzwerkarbeit bietet und uns als gleichberechtigte Partner gegenseitig helfen", sagte der Geschäftsführer der EVM, Mike Kirsch.

Die Gründung von Energieeffizienznetzwerken ist im Nationalen Aktionsplan Energieeffizienz festgelegt. Bundesweit sollen bis 2020 etwa 500 dieser Netzwerke entstehen.