Mathematiker im Dienst der Wissenschaft

Würdigung Vorsitzender des Adam-Ries-Bundes wurde geehrt

mathematiker-im-dienst-der-wissenschaft
Professor Dr. Rainer Gebhardt steht wie kein anderer für den Adam-Ries-Bund. Foto: Ilka Ruck

Annaberg-Buchholz. Am 10. Februar fand in Annaberg-Buchholz anlässlich des Erscheinens des ersten Rechenbuchs von Adam Ries vor 500 Jahren ein wissenschaftliches Kolloquium statt, zu dem der Adam-Ries-Bund seine Mitglieder geladen hatte.

Ehrung eines verdienstvollen Mathematikers

Der Verein organisierte diese hochkarätig besetzte Veranstaltung im Erzhammer auch zu Ehren seines langjährigen und verdienstvollen Vorsitzenden, Prof. Dr. Rainer Gebhardt, der wenige Tage zuvor seinen 65. Geburtstag beging. Der promovierte Mathematiker, der hauptberuflich als Leiter der Abteilung Kommunikation und Prozessmanagement am Sächsischen Textilforschungsinstitut der Technischen Universität in Chemnitz tätig ist, lenkt bereits seit Gründung des Adam-Ries-Bundes 1991 in Annaberg-Buchholz ehrenamtlich die Geschicke des Vereins. "Dabei setzt er dessen Ziele, insbesondere die Erschließung, Bewahrung und Vermittlung des Rechenmeisters Adam Ries, auf äußerst wirkungsvolle Weise um. So wurden unter Leitung von Prof. Gebhardt zahlreiche wissenschaftliche Aktivitäten und Projekte initiiert", informiert die Stadt.

Annberg-Buchholz ist zu großem Dank verpflichtet

Annaberg-Buchholz gilt als wissenschaftliches Zentrum für die Koordinierung der Erforschung von Rechenmeistern und mathematischen Schriften der Frühen Neuzeit. Positiv wird dies durch den Erwerb zahlreicher historischer Rechenbücher unterstützt. Begleitend zu den Kolloquien werden Tagungsbände herausgegeben, die alle auch Beiträge von Prof. Gebhardt enthalten.

Anlässlich des Kolloquiums würdigte Oberbürgermeister Rolf Schmidt die Arbeit des Adam-Ries-Bundes und die Verdienste seines Vorsitzenden. Die Stadt Annaberg-Buchholz ist Prof. Gebhardt als zuverlässigem Partner, Wissenschaftler, Ideengeber und Organisator zu großem Dank verpflichtet. Daher wurde er mit dem Eintrag in das Goldene Buch der Stadt geehrt.