McDonalds-Restaurant in Aue zeigt sich im neuen Flair

Gastronomie 400.000 Euro in Umbau investiert

Aue. 

Aue. Das McDonalds-Restaurant in Aue öffnet nach 14 Tagen Umbaumaßnahmen, für die rund 400.000 Euro investiert wurden, am Freitagmittag wieder die Türen. Vom alten Restaurant bleiben neben der Hülle lediglich die Fußbodenfliesen erhalten, der Rest ist komplett neu. Alles ist modern eingerichtet und das Raumangebot ist insgesamt größer geworden.

Für die Gäste wird vieles einfacher und komfortabler. Es sind Bestell-Terminals aufgestellt, wo am Monitor bestellt werden kann und es gibt als Neuheit einen Tischservice. Die Filiale in Aue ist 1995 eröffnet worden und Marcus Klink, der Franchisenehmer für McDonald´s ist, und neben Aue weitere fünf Restaurant, zweimal in Zwickau, in Wildenfels und in Meerane betreibt, ist 2011 eingestiegen.

App nimmt Bestellung auf

Den letzten Umbau hat es in Aue vor zehn Jahren gegeben. Damals hat man sich auf den Gästebereich konzentriert. Jetzt, so Klink, habe man ein ganz neues Küchensystem, weil sich das Produktionsverfahren ändert und man setze ein neues Bestellsystem ein. Insgesamt gesehen werden das Restaurant, wo aktuell knapp 60 Mitarbeiter beschäftigt sind, und das System soweit fit gemacht, dass alles zukunftsfähig ist.

Klink nennt nur ein Beispiel: "Zukünftig stellt man über die McDonalds-App auf dem Smartphone seine Bestellung zusammen und bezahlt mit Kreditkarte, per PayPal oder auf einem ähnlichen Weg. Sobald man in die Nähe des McDonalds-Restaurants kommt, erkennt das Smartphone das und schickt die Bestellung ab. Wenn der Kunde das Restaurant betritt, ist das Essen fertig." In der Spielecke hält Technik Einzug: Mittels Beamer an der Decke wird ein Spielfeld auf den Fußboden projiziert. Es gibt 15 verschiedene Spiele, die alle paar Minuten wechseln.

"Das Stadion in der Nachbarschaft ist Fluch und Segen zugleich", erklärt Klink: "Man hat vor dem Spiel einen Schwung Gäste, während des Spieles ist das Restaurant leer. Es kommt keiner ans Restaurant ran, weil von den Fußballgästen alles zugeparkt ist." Das Thema Burger-King, der für die Fläche gegenüber im Gespräch ist, sieht Klink eher entspannt: "Wenn das Restaurant kommt, dann kommt es. Wir müssen einfach nur besser sein als der Mitbewerber."