Mehr Raum für christliche Kinderstunde

Initiative Jugendbegegnungsstätte "Insel" setzt sich für christliche Kita ein

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Aaron Wohlgemuth, Matty Richter, die ehrenamtliche Mitarbeiterin Christin Mehlhorn und Timon Opitz (v.l.) beim Verzieren von Orangen. Foto: Georg Dostmann

Adorf. Eine Gruppe der Jugendbegegnungsstätte "Insel" in der Gemeinde Adorf setzt sich seit dem Frühjahr 2015 für eine christliche Kindertagesstätte ein. In einem Ort, in dem viele christlich geprägte Familien leben, sollte es ihrer Auffassung nach ein entsprechendes Angebot geben. "Bislang scheiterte es an einer geeigneten Räumlichkeit", erklärt der Leiter der "Insel", Stephan Nacke. Von einigen Eltern besteht bereits seit geraumer Zeit eine Nachfrage nach dieser Einrichtung. Mit der Schaffung einer christlichen Kinderstunde wurde nun der nächste Schritt getan. Das Besondere an ihr ist, dass die Beziehung zu Gott im Mittelpunkt steht. Die christliche Kita soll als Ergänzung zu den bestehenden Einrichtungen angedacht sein. Man möchte anderen Kindertagesstätten nicht schaden, sondern sich zusätzlich einbringen. Wichtig dafür ist die Zusammenarbeit mit der Kommune, den Kirchen, Gemeinden, der Schule und den Ortsvereinen. Die Initiative möchte die Arbeit individuell und auf Basis christlicher Werte gestalten. Dabei sollen die Bedürfnisse des Kindes im Mittelpunkt stehen. Für die Initiatoren ist jedes Kind ein einzigartiger und wertvoller Mensch. Bei der Suche nach den Antworten auf die Fragen "Wer bin ich?", "Zu wem gehöre ich" und "Was kann ich?" sollen die Erzieher die Kinder unterstützen. Den Kindern werden Werte vermittelt, sie erleben durchdachte Konsequenzen und werden in altersgemischten Gruppen betreut. Die Schwerpunkte liegen auf den religiösen Grunderfahrungen und Werteentwicklungen, Inklusion und Bewegungsförderung. Die Beziehung zu den Eltern stützt sich auf gegenseitiges Vertrauen und Offenheit. Sie sind die wichtigsten Partner in der pädagogischen Arbeit. Die Unterstützung in Erziehungsfragen genießt einen hohen Stellenwert. Der Kindergarten soll ein Ort des Wohlfühlens und der Sicherheit sein. Feste Bezugspersonen sind dabei sehr wichtig.