Mehrere Künste in Marienberg vereint

Kirche Veranstaltung vor Ewigkeitssonntag in St. Marien

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Kirche-in-Marienberg: KMD Rudolf Winkler und Engelmarie Sophie (v.l.) sitzen vor der Kulisse, an der die Französin am Samstag arbeiten wird. Foto: Jan Görner

Marienberg . Den Brückenschlag von der Musik zur Kunst können am Samstag die Besucher in St. Marien erleben.

"Ein Kommen und Gehen"

Der Kirchenmusikdirektor Rudolf Winkler spielt auf der Orgel Choralbearbeitungen mit dem Thema Ewigkeitssonntag, Musik von Vincent Lübeck, Johann Sebastian Bach und anderen Komponisten. Die Bildhauerin und Malerin Engelmarie Sophie wird dazu mit Malerei und Bildhauerei spielen. Farben erscheinen und verschwinden wieder und gelangen schließlich ins Bildhauerische. "In jedem, der Musik hört, entstehen dabei Bilder", so Engelmarie Sophie. Ihre Bilder werden in der Kirche Realität. Es sei ein Kommen und Gehen, ein Geboren werden und Sterben. Das passt ihrer Meinung nach bestens zum Thema des Ewigkeitssonntags.

Beginn der Veranstaltung ist 17 Uhr. Engelmarie Sophie ist in Erlabrunn geboren und teilweise in Schwarzenberg aufgewachsen. Dort arbeitete ihr Vater als Pfarrer. Seit vielen Jahren lebt sie in Frankreich. Allerdings liebt sie das Erzgebirge und ist im Herzen auch ein Teil davon. Als besonderen Schatz empfindet sie den Zöblitzer Serpentinstein, den sie sehr gern bearbeite. Auch seinetwegen kommt sie immer wieder in die Region.