Mit dem Fahrrad von Chemnitz nach Karlsbad

Konzept Hindernisse entlang der Strecke müssen aus dem Weg geräumt werden

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Ronny Grandke ist gern mit dem Rad in der Region unterwegs. Foto: R. Wendland

Zwönitz. Entlang der geplanten Radroute II-11 Chemnitz / Karlovy-Vary liegen 13 Kommunen. Erste Gespräche dazu gab es bereits 2015. Das Thema war damals Planung und Ausschilderung der Strecke.

Der prozentual größte Streckenabschnitt soll auf dem Gemeindegebiet von Zwönitz verlaufen. So hat man der Kommune in puncto Fördermittelbeschaffung eine Führungsrolle gegeben.

Doch bevor Mittel beantragt werden können, müssen Hindernisse aus dem Weg geräumt werden. Die verbindliche Festlegung und rechtliche Sicherung der Streckenführung ist dabei die größte Hürde, die es zu nehmen gilt. Hier ist man ins Stocken geraten. Man muss sich einigen. Bei den Betrachtungen müssen auch die Nachbarn aus Lößnitz mit einbezogen werden - hier geht es um die 63,1 Meter lange und 16,7 Meter hohe Eisenbahnbrücke auf der Ortsgrenze zwischen Lößnitz und Zwönitz.

Ungeachtet der Gespräche und Verhandlungen, haben die Zwönitzer bereits Weitsicht bewiesen. Man hat auf dem Gemeindegebiet über die Flurneuordnung bereits große Streckenabschnitte in einen hervorragenden Zustand versetzt. Die ersten Vorzeigeprojekte der beiden zurückliegenden Jahre sind der Ausbau der alten Bahndämme der Scheibenberger Bahn und der Stollberger Bahn - diese können in den Aufbau der Radroute II-11 integriert werden.

In den nächsten Jahren folgen soll der Eisenweg in Brünlos. Radfahrer, wie Ronny Grandke begrüßen es, dass in Fragen Radweg etwas unternommen wird: "Da ist in den letzten Jahren leider sehr wenig passiert."