Mit SuperEnduro in die Saison 2020 gestartet

Motorsport Florian Görner mit guter Leistung - aber auch Pech

Riesa. 

Riesa. Als kürzlich der zweite Lauf zur SuperEnduro-Weltmeisterschaft 2019/2020 in Riesa das neue Motorsportjahr einläutete, war auch Florian Görner mit von der Partie. Der 19-Jährige aus Scharfenstein ging im erstmals in diesem Rahmen ausgetragenen Europe-Cup an den Start, für den sich 44 Fahrer um einen der lediglich 14 Startplätze in den beiden Wertungsläufen bemühten. Im Zeittraining belegte er den 19. Platz, welcher für die direkte Qualifikation nicht reichte. Somit musste er in einen der drei Last-Chance-Heats und hätte hierbei Erster oder Zweiter werden müssen. Zu allem Übel stürzte er in diesem kurz nach dem Start und war fortan Letzter. Zwar fuhr er von noch auf den dritten Platz nach vorn, verpasste jedoch denkbar knapp den Sprung ins Abendprogramm.

Dennoch zog er nach einem Jahr Pause und seinem dritten Start beim Riesaer Hallenspektakel ein positives Fazit, welches er folgendermaßen formulierte: "Ich wollte es wieder probieren, weil es jedes Jahr Spaß macht, doch am Ende hat es nicht ganz gereicht. Das Rennen war aber an sich nicht schlecht. Ich habe mich nicht speziell vorbereitet, weil ich mich auf die Outdoor-Saison konzentriere. Hier sind hauptsächlich Extrem-Enduro-Piloten am Start, doch wegen dem einen Rennen lohnt sich der Aufwand nicht. Es war aber auch so wieder ein tolles Erlebnis, und ich habe auch wieder einiges gelernt. Von daher war das Ergebnis zweitrangig."

In der Enduro-DM wird er 2020 wieder für das Team von Harald Sturm an den Start gehen, voraussichtlich wieder in der Klasse E3.