Nach dem Märchenumzug ist vor der Bergparade

Brauchtum Erfolgreicher Auftakt der Weihnachtssaison

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Der Märchenumzug am 2. Advent war ein Höhepunkt des Schwarzenberger Weihnachtsmarktes. Foto: Carsten Wagner

Schwarzenberg. Dichtes Gedränge hat am Samstagabend auf dem Schwarzenberger Weihnachtsmarkt geherrscht. Damit hat sich der traditionelle Markt bereits am ersten Wochenende als echter Besuchermagnet entpuppt. Am Sonntag stand mit dem großen Märchenumzug der erste Höhepunkt auf dem Programm. Gestaltet wurde dieser von den Steppkes aus den Schwarzenberger Kindertagesstätten. So wurde beispielsweise das Grimmsche Märchen "Frau Holle" vom Nachwuchs aus dem Brückenberg Kindergarten gestaltet, der sich in Trägerschaft der Lebenshilfe befindet. Nicht fehlen durften Burgfräulein Edelweiß und Ritter Georg, die in einer Kutsche fahren durften.

"Es war diesmal schwer, Kutschen zu bekommen", sagt Gerd Rosam, Sachgebietsleiter Kultur und Tourismus: "Viele haben ihr Fuhrgeschäft aufgeben oder hatten andere Verpflichtungen."

Die Krönung des Schwarzenberger Weihnachtsmarktes ist am kommenden Samstag die Bergparade, die 17 Uhr am Busbahnhof beginnt. "Wir sind dieses Jahr bei zirka 310 Trachtenträgern aus verschiedenen Bergbauvereinen", sagt Gerd Rosam. Hinzu kommen die Mitglieder von vier Orchestern. Traditionell endet die Bergparade auf dem Marktplatz, wo das große Bergzeremoniell über die Bühne geht. Ein Höhepunkt ist dies auch für Oberbürgermeisterin Heidrun Hiemer: "Ich darf das Ganze ja von der Tribüne aus verfolgen, das ist schon etwas ganz Besonderes für mich."