Nachwuchs in der Familie der Waldgeister

Handwerk Entlang des Waldgeisterweges gibt es viel zu entdecken

Ehrenfriedersdorf. 

Ehrenfriedersdorf. Im Greifensteinwald entlang des Albin-Langer-Weges in Richtung Greifensteine wartet der Waldgeisterweg auf große und kleine, neugierige und heimatverbundene Besucher. Zum Gruseln ist der Weg aber nicht, denn er zeigt sympathische Holzgesellen geschnitzt aus Baumstämmen. Jedes Jahr erhält die Waldgeisterfamilie Nachwuchs. Die neuen Waldgeister werden getauft und bekommen lustige Namen.

Erst kürzlich war wieder das traditionelle Waldgeisterschnitzen angesagt und die Schnitzvereine aus Geyer, Thum und Ehrenfriedersdorf ließen wie alle Jahre mit viel Einfallsreichtum wundersame Märchenwesen und Sagenfiguren auferstehen. Mit dabei waren der Vorsitzende des Thumer Schnitzvereins, Jens Lasch sowie seine Mitstreiter Syndi Lasch-Pröger, Sven Pröger und Freimut Marschner. Das was der Verein gemeinsam mit den Geyerischen geschnitzt hat, wurde im Nachgang auch gleich ausprobiert.

 

Sich zwischen den Zaunkönigen erholen

Fazit: Die Bank zwischen den Zaunkönigen ist nicht nur total bequem, sondern auch absolut stabil. Schick sieht das Ensemble natürlich auch noch aus. Unter Mithilfe des Bauhofes der Stadt Ehrenfriedersdorf kommt nun dank eines Untergestells auch keine Nässe mehr an die Schnitzereien. Mindestens zehn Figuren hat der Thumer Schnitzverein bereits für den Waldgeisterweg geschaffen.

Freimut Marschner ist von der Aktion hellauf begeistert und sagt: "Das ist eine ganz feine Sache. Man kann ein bisschen quatschen und es entsteht etwas." Lustig ist es zudem, denn auch die Schnitzer sind wie ihre Waldgeister meist gut drauf. Für Jens Lasch steht fest: "Vor allem die Kinder sind von unseren Waldgeistern immer wieder fasziniert. Durch unsere Schnitzer wird hier in ehrenamtlicher Arbeit hochwertige Handwerkskunst des Erzgebirges vermittelt und erlebbar gemacht."