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Neuste Antriebstechnik kommt bei der Holzernte zum Einsatz

Forst Anne Borowski ist die neue Revierförsterin für Bockau

Bockau. 

Bockau. Die Holzernte so umweltfreundlich wie möglich zu gestalten, das ist ein großes Thema beim Sachsenforst, auch im Forstbezirk Eibenstock. Das Problem ist, man kann bei der Holzernte auf den Einsatz von Erntemaschinen nicht verzichten. Bei den Holzerntemaschinen setzt man neueste Antriebstechnik ein. Aktuell ist im Forstrevier Bockau ein Harvester im Einsatz, bei dem vieles optimiert ist. Es handelt sich um einen Harvester, der 2019 zur Forst-Maschine des Jahres gewählt worden ist. "Es ist eine ganz neue und moderne Maschine, die einen Hybridantrieb hat, also mit Diesel und auf Elektrobasis arbeitet. Das Fahrzeug ist deutlich sparsamer", erklärt Clemens Weiser, Leiter der Abteilung Staatswald im Forstbezirk Eibenstock.

Mit solch modernen Maschinen werde man der aktuell gesellschaftlichen Diskussion um Klimawandel, CO2-Reduktion und Treibstoffsparen gereicht. Die neue Hybrid-Technik hilft dabei, den Kraftstoffverbrauch, um bis zu 25 Prozent zu verringern. Andererseits hat man auch den Effekt, dass durch den Elektromotor eine Leistungssteigerung von 45 Prozent erreicht werden kann. Wie Clemens Weiser sagt, sei der Winter die Hauptzeit, um Holz einzuschlagen: "Die Sägewerke haben aktuell eine hohe Nachfrage nach weißem, frischem Holz. Wir stellen Holz bereit und gleichzeitig schaffen wir neue aufgelichtete Waldflächen, wo wir Waldumbau betrieben können, wo wir Tanne und Buche pflanzen können. Das kommt dann im Frühjahr zum Tragen."

Im Forstrevier Bockau, wo der moderne Harvester aktuell seinen Dienst tut, ist Anne Borowski aus Zwickau, die neue Leiterin. Die 26-jährige Revierförsterin ist für knapp 1500 Hektar verantwortlich. Von 2018 auf 2019 hat die junge ihr Anwärterjahr geleistet beim Sachsenforst und ist dann übernommen worden. "Ursprünglich wollte ich Tierärztin werden für Großtiere, doch dann habe ich einen guten Freund kennengelernt, der immer Förster werden wollte. Mit ihm war ich viel unterwegs und habe gemerkt, das ist genau mein Ding. Man kann im Wald gestalten und was ich sehr schön finde ist, dass man am Ende eines Tages sehen kann, was man erreicht hat."



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