Olympia: Erinnerungen bleiben lebendig

Sport Nele Uhlmann berichtet von ihren Erlebnissen

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Nele Uhlmann zusammen mit Olympiasieger Candy Bauer.Foto: Andreas Bauer

Zschopau. Für Nele Uhlmann ist das Deutsche Olympische Jugendlager Geschichte. Allerdings wird sich die 16-jährige Zschopauerin, die zusammen mit 40 anderen Nachwuchssportlern aus ganz Deutschland die Olympischen Winter-Spiele in Südkorea hautnah vor Ort erlebte, sich auch weiterhin mit diesem Thema beschäftigen.

Kontakte bleiben bestehen

So wie vor wenigen Tagen, als sie beim Wintersportfest des Zschopauer Gymnasiums vor zahlreichen Schülern von ihren Erlebnissen berichtete. "Alle die mitgemacht haben, sollen das Projekt bekannter machen. Mit vielen der anderen Teilnehmer bin ich noch in Kontakt. Im Mai werden wir uns alle wieder treffen", erzählt die 16-Jährige, die als eine Art Botschafterin des Olympia-Camps fungiert.

Zu erzählen hat sie viel, denn die zwei Wochen in Südkorea waren "einfach einmalig". Jetlag hat Nele Uhlmann keinen, denn es hat ihn eigentlich nie gegeben: "Der Zeitunterschied machte sich gar nicht so bemerkbar, weil wir sowieso manchmal schon morgens 6 Uhr rausmussten und mitunter erst 2 Stunden nach Mitternacht im Hotel waren." Doch das Erlebte war all die Strapazen wert. "Südkoreaner sind freundliche und zuvorkommende Menschen, die Deutschland toll finden - vor allem Autos und Fußballvereine", berichtet die Zschopauerin, die vom asiatischen Essen angetan war.

Vor allem die Wettbewerbe waren inspirierend

Noch beeindruckender waren die besuchten Wettbewerbe. Vor allem den Eiskunstlauf-Wettbewerb der Männer wird sie nie vergessen, speziell den Auftritt von Sieger Yuzuru Hanyu: "Erst herrschte absolute Stille, nur bei seinen Sprüngen war ein absoluter Adrenalinkick zu spüren. Und am Ende war das ganze Eis voller Winnie-Puuh-Kuscheltiere."