Polizei äußert sich zu Brand in Crottendorfer Autohaus: War es eine Straftat?

Brand Vier Feuerwehren waren im Einsatz

Crottendorf. 

Crottendorf.

 

Update vom 28. Oktober, 14:00 Uhr: Die Polizeidirektion Chemnitz teilte am Montagnachmittag mit, dass ein Brandursachenermittler der Chemnitzer Kriminalpolizei vor Ort war und sich keine Hinweise auf eine Straftat ergeben. "Im Ergebnis ist am ehesten von einer technischen Ursache auszugehen", sagt ein Sprecher der Polizei.

 

Seit 15 Uhr sind die Kameraden der Feuerwehren Crottendorf, Walthersdorf, Scheibenberg und Neudorf im Brandeinsatz in Crottendorf auf der Neudorfer Straße. In einer Werkstatt eines Autohauses brach am Nachmittag ein Brand im Dachgeschoss der Werkstatt aus.

Die Kameraden versuchen momentan den Brand unter Kontrolle zu bringen und ein niederbrennen des Dachstuhles zu verhindern. Hier sind mehrere Trupps unter Atemschutz im Einsatz. Auch von zwei Drehleitern löscht die Feuerwehr. Die Neudorfer Straße ist im Moment voll gesperrt. Angaben über Verletzte liegen im Moment noch nicht vor. Ein Update folgt in Kürze.

 

Update: Ein Kamerad verletzt

Bei dem Brand in einem Autohaus in Crottendorf, ist laut dem Einsatzleiter Uwe Markert ein Kamerad verletzt worden. Ein Rettungswagen brachte diesen in ein Krankenhaus. Im Einsatz sind nach wie vor 100 Kameraden von den Feuerwehren Buchholz, Crottendorf, Walthersdorf, Neudorf sowie der diensthabende Kreisbrandmeister und die Polizei. Die Neudorfer Straße ist völlig gesperrt. Touristen die nach Oberwiesenthal wollten, mussten einen weiten Umweg über Annaberg-Buchholz in Kauf nehmen.

Dachstuhl vollkommen ausgebrannt

Der Dachstuhl des Autohauses, der als Lager und Büro genutzt wurde, brannte vollkommen aus. Auch der Verkaufsraum wurde arg in Mitleidenschaft gezogen. Neuwagen sind aber von dem Brand nicht betroffen, da diese auf einem Platz gegenüber geparkt sind. Zum Sachschaden liegen noch keine Angaben vor.

 

An drei Stellen wurden in dem örtlichen Bach Sperren errichtet, um Wasser für die Löschung des Brandes entnehmen zu können. Außerdem errichtete die Feuerwehr Ölsperren, um das Zurücklaufen des Öles gemeinsam mit dem Löschwasser in den Bach zu verhindern.