Praktikantin nimmt ehemaliges Moor ins Visier

Umwelt Österreicherin praktiziert im Naturpark Erzgebirge/Vogtland

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Ulrike Atzler ist die neue Commerzbank-Umweltpraktikantin beim Naturpark Erzgebirge/Vogtland. Foto: Jan Görner

Pobershau. Eine Österreicherin verstärkt seit Beginn des Monats das Team des Naturparks Erzgebirge/Vogtland. Ulrike Atzler stammt aus Retz, studiert derzeit Landschaftsplanung und Landschaftsarchitektur in Wien und absolviert nun ein dreimonatiges Umweltpraktikum. Das wird von der Commerzbank finanziert.

Direkt in alle Entscheidungen mit einbezogen

Der 24-Jährigen obliegen mehrere Aufgaben. "Ich bin zum Glück in mehreren Projekten aktiv einbezogen. Das Team ist klein und sehr offen", so Ulrike Atzler. Sie ist unter anderem bei der Erstellung eines Wanderwegekonzeptes für das Gebiet Rechenberg-Bienenmühle und Holzhau tätig.

Außerdem kartiert sie eine etwa fünf Hektar umfassende Fläche im Schwarzwassertal. Sie besteht aus einer Grünfläche und einem Fichtenwald. Früher befand sich an der Stelle ein Moor. Anhand der so ermittelten Daten soll nach Möglichkeiten gesucht werden, die dem Staatsbetrieb Sachsenforst gehörende Fläche wieder wenigstens teilweise zu vernässen.

Gefährdete Tierarten sollen geschützt werden

Ziel ist es, Bedingungen zu schaffen, die für gefährdete Vogelarten wie die Bekassine und den Wiesenpieper so attraktiv wie möglich sind. Das Umweltpraktikum der Commerzbank gibt es seit fünf Jahren. Die Geschäftsführerin des Naturparks Erzgebirge/Vogtland Sigrid Ullmann betonte, dass die Arbeit der jungen Leute enorm wichtig sei.