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Quartiersmanagement seit einem Jahr am Start

Angebote Demenzgruppe soll in Stützengrün entstehen

Stützengrün. 

Stützengrün. Den Projektauftakt zum sozialraumorientierten Quartiersmanagement in Stützengrün hat es vor einem Jahr gegeben und seitdem ist man mit dem Angebot, das sich vordergründig an Senioren richtet, am Start und zieht jetzt eine erste Bilanz. Dazu hat man Interessierte ins Bürgerhaus nach Stützengrün eingeladen. Luise Preiß von der AWO Erzgebirge, die als Koordinatorin eingesetzt ist, hat über Erreichtes und weitere Vorhaben gesprochen.

Langsam macht es die Runde

Die 26-jährige gibt zu: "Was ich nicht gedacht hätte ist, dass es doch so lange dauert, bis das Projekt bekannt ist und bei den Leuten ankommt, doch jetzt läuft es recht gut. Die Beratungen und Hausbesuche nehmen zu und auch die Hutzentreffs, die wir in Hundshübel, Stützengrün und Lichtenau aufgebaut haben und die einmal im Monat stattfinden, sind stabil von der Teilnehmerzahl her."

Gerade bei den Beratungen habe man vielfältige Themen rund um die Pflege. Es sind nicht nur die Älteren, sondern auch junge Leute mit pflegebedürftigen Angehörigen, die sich beraten lassen. In Summe waren es bisher rund 35 Gespräche, die man geführt hat. Ziele für die Zukunft hat man bereits. Wie Luise Preiß erklärt, wolle man eine Demenzgruppe aufbauen: "Gerade auf dem Land gibt es wenig Angebote für Menschen mit Demenz. Wir wollen einen Anlaufpunkt für Betroffene schaffen und erreichen, dass Angehörige ein stückweit Entlastung finden." Man müsse für das Thema sensibilisieren und versuchen Hemmschwellen abzubauen.



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