Regionalverkehr investiert in Millionen-Projekt

Neubau RVE hat neue Bushalle am Standort in Aue in Betrieb genommen

Aue. 

Aue. In Aue ist der größte Standort der Regionalverkehr Erzgebirge GmbH (RVE) angesiedelt. Dort hat das Unternehmen jetzt richtig tief in die Tasche gegriffen. Rund 8,5 Millionen Euro hat man in den Neubau einer Wagenhalle investiert. Dort können 48 Busse untergestellt werden. Die Nutzfläche der neuen Bushalle umfasst 2900 Quadratmeter. Insgesamt hat man 1700 Kubikmeter Beton verbaut, der sich auf eine Außenfläche von 10.650 Quadratmetern verteilt. Im Neubau wurden auch Aufenthaltsräume für die Fahr- und Reinigungspersonale geschaffen.

Arbeitsbedingungen wurden verbessert

Insgesamt habe man eine wesentliche Verbesserung der Arbeitsbedingungen für 77 Mitarbeiter erzielt. Ein wesentlicher Vorteil besonders im Winter sei es, dass die Fahrzeuge, die in der Halle untergestellt sind, vorgewärmt sind und gleichzeitig auch das Problem vereister Scheiben keines mehr ist. Damit haben die Fahrer sofort vollumfänglich freie Sicht. Und Fahrgäste profitieren ebenso, wenn die Busse von Minute eins der Fahrt an warm sind.

RVE-Geschäftsführer Roland Richter spricht davon, dass sich das ÖPNV-Angebot weiter verbessert. Ständige Innovationen seien am Puls der Zeit und damit ein wichtiger Baustein in der Unternehmensphilosophie. Von Aue aus betreibt die RVE 33 Linien. Dazu gehört auch die Expressbuslinie Aue-Chemnitz.