Rückzug in Kita-Gebäude rückt in weite Ferne

Havarie Dittersdorf: Räume werden getrocknet

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In der Kita "Regenbogen" in Dittersdorf gehen derzeit Bauarbeiter ein uns aus. Wann die Tagesstätte wieder nutzbar ist, ist noch unklar. Foto: Sandra Häfner

Dittersdorf. Noch ist unklar, wann die Kinder der Kita "Regenbogen" in ihre Einrichtung in Dittersdorf zurückkehren können. Nach dem Wasserschaden im November, werden die Räume in den Etagen getrocknet. Ein Rückzug im Februar musste bereits abgesagt werden, da mehr Zimmer als angenommen von dem Wassereinbruch betroffen sind.

Auch die Fußböden sind beschädigt

Weitere Untersuchungen brachten nun neue Schäden in weiteren Räumen ans Licht. Hauptsächlich sind die Fußböden betroffen, teilte die Gemeinde mit. Doch eines steht schon jetzt fest: Nach dem Trocknen müssen die Räume für die Betreuung der Kinder hergerichtet werden.

Wann die Kita bezogen werden könne, hänge vor allem davon ab, ob und welche Baufirmen man für die Arbeiten finde, sagte Bürgermeister Sylvio Krause im Gemeinderat. Es seien Unternehmen mit ausreichend Arbeitskräften nötig, ein Ein-Mann-Betrieb komme dafür eher nicht in Frage, so Krause. Anschließend müssen die Räume neu möbliert werden.

Die Reparaturen müssen schnellstmöglich erledigt werden

Da die bisher zur Verfügung gestellten Ausweichräume in der alten Weißbacher Schule für einen längeren Zeitraum nicht ausreichen, wird derzeit in dem Gebäude ein weiteres Zimmer für die Betreuung der Kinder hergerichtet, so die Gemeinde. Die seit Januar geltenden höheren Elternbeiträge für die Amtsberger Kitas wurden durch die Havarie nicht ausgesetzt.

Schlößchens Ortsvorsteherin Evelin Kempe hatte im Gemeinderat vorgeschlagen, die Anhebung um ein viertel Jahr zu verschieben. Das lehnte der Bürgermeister ab und verwies auf die durch die Havarie entstandenen höheren Kosten. Da die Kinder an unterschiedlichen Orten betreut werden, sei mehr Personal nötig, so Krause. Und das koste wiederum mehr Geld.