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Ärztemangel: Krankenhaus Schneeberg schließt vorzeitig am 15. Januar

news Geplant war die Schließung erst am 30. Juni

Schneeberg. 

Schneeberg. Die geplante Schließung des Bergarbeiterkrankenhaus sollte ursprünglich im Sommer (30. Juni) vonstatten gehen. Nun wird der Termin um knapp sechs Monate vorverlegt. Grund dafür ist der Ärzte- und Personalmangel. Bereits am 15. Januar wird die stationäre Versorgung eingestellt, die Notaufnahme wird bereits am heutigen 7. Januar von der Versorgung abgemeldet. Dies bestätigte das Klinikum Chemnitz, zu der das Bergarbeiterkrankenhaus gehört.

 

"Es ist nicht mehr möglich, die Versorgung in einer Art und Weise aufrechtzuerhalten, die unseren Ansprüchen genügt. Die medizinische Sicherheit geht vor", sagte Dirk Balster, Aufsichtsratsvorsitzender.

Was kommt danach?

Geplant ist, ein ambulantes Zentrum entstehen zu lassen, was ein augenärztliches, ein hausärztliches sowie ein chirurgisches Zentrum enthalten wird. Zudem gibt es in Aue ein Schwerpunkt-Versorgungs-Krankenhaus. Doch was geschieht mit den Mitarbeitern? Vermehrt hatten einige Angestellte bereits um die Auflösung ihrer Verträge gebeten. Die verbliebenen Mitarbeiter haben eine Beschäftigungsgarantie erhalten und größtenteils Arbeitsverträge mit dem Klinikum Chemnitz abgeschlossen.