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Schloss Wildeck ermöglicht imaginäre Reisen

Fotobox Besucher können sich auf MZ vor interessanten Motiven knipsen lassen

Zschopau. 

Zschopau. Schon jahrelang spielt die Zschopauer Tradition des Motorradbaus im Schloss Wildeck eine wichtige Rolle. Zahlreiche historische DKW- und MZ-Modelle werden dort präsentiert. Neben dem Museum gibt es hinter den mittelalterlichen Mauern nun aber noch eine weitere Attraktion, die Besuchern die Faszination der erzgebirgischen Motorräder vermittelt. Mithilfe einer Fotobox können sich Touristen ein Erinnerungsfoto knipsen lassen, das sie auf einer MZ ES 125 vor interessantem Hintergrund zeigt. "Wir haben uns bei den Motiven von alten MZ-Werbefotos inspirieren lassen", erklärt Stadt-Mitarbeiter Christian Vogel, warum zum Beispiel die Pyramiden von Gizeh der die Moskauer Basilius-Kathedrale auf den Bildern zu sehen sind. Genauso können sich Besucher aber auch auf einen imaginären Trip entlang der amerikanischen Route 66 oder auf die Rennstrecke eines Computerspiels begeben.

"Bei den Motiven sind uns keine Grenzen gesetzt. Da können wir immer wieder neue einbauen", sagt Vogel über das Angebot, das bislang sehr gut angenommen werde. Das Publikum sei bunt gemischt. Von jungen Familien mit Kindern, die vorher noch nie etwas von MZ gehört hatten, bis hin zu alten Bikern nutzen viele Gäste den sogenannten Selfie-Point. Damit sieht sich der Leiter des Kultur- und Tourismusbetriebs in seiner Einschätzung bestätigt, dass moderne Technik zu einem Museum einfach dazugehört: "Es geht nicht mehr nur ums Betrachten, sondern ums Interagieren." Außerdem komme es nicht nur auf die moderne Technik an, sondern auch auf die historische. So rückt mit der MZ ES 125 eine Maschine in den Fokus, die in den 1960er-Jahren zur Grundausstattung in vielen Familien gehörte. "Vor allem bei den älteren Besuchern weckt die Maschine viele Erinnerungen", freut sich Christian Vogel.