Schnitzerheim lädt zum Staunen ein

Ausstellung Weihnachtsberge und schöne Falter

Geyer. 

Am heutigen Samstag eröffnet auch das Schnitzerheim in Geyer, Silberhüttenstraße 15, seine diesjährige Weihnachtsausstellung. Zu sehen sind auf drei Etagen hochwertige Schnitzereien, Pyramiden sowie elf mechanische Heimat- und Weihnachtsberge. Eine kleine Sonderausstellung zeigt Modelle aller "Waldgeister", die bis jetzt vom Schnitz- und Krippenverein Geyer für den Ehrenfriedersdorfer Waldgeisterweg an den Greifensteinen gefertigt wurden. In der Schnitzerstube kann man den Schnitzern bei der Arbeit zuschauen.

Andreas Richter ist der 1. Vorsitzende des Vereines. Er freut sich: "Zu dieser Ausstellung erwarten wir, voraussichtlich am 2. Adventswochenende, den 50.000 Besucher seit der Eröffnung der Schnitzerheimes im Jahre 1994." Auf ihre Weihnachtsberge sind die Schnitzer ganz besonders stolz. Der kleinste von ihnen misst gerade einmal 0,5 und der Größte 22 Quadratmeter. Die Berge sind teilweise über 100 Jahre alt.

Unter dem Dach des Hauses steht mit einem mechanischen Orientalischen Weihnachtsberg ein sehr seltenes Stück. "Insgesamt gibt es auf diesem Berg etwa 200 Figuren zu bestaunen. Viele sind in Bewegung und zeigen zahlreiche Szenen aus dem Leben Jesus", erklärte Vereinsmitglied Gottfried Lindner. Er ist nicht nur ein begnadeter Schnitzer, der sich vor allem um den Nachwuchs kümmert, sondern ebenso ein guter Hobbyfotograf. Unter dem Motto "Die Vielfalt der Natur" gibt es von ihm eine Fotoausstellung über Tagfalter zu sehen.

Geöffnet ist die Weihnachtsausstellung bis zum 30. Dezember Samstag und Sonntag und zwischen den Feiertagen täglich 13 bis 18 Uhr.