Schon über 600 Anträge: 12.000 Euro Baukindergeld

Politik Hohe Nachfrage für Förderung in Sachsen

Stollberg. 

Stollberg. Die Nachfrage ist groß - wie Marco Wanderwitz, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister des Innern, für Bau und Heimat erklärt, profitiere die Region vom neuen Baukindergeld. Nach seinen Aussagen sind allein im letzten Jahr knapp 13 Millionen Euro an Förderzuschüssen für Wohneigentum im Erzgebirgskreis und den Landkreisen Mittelsachsen und Zwickau über das neue Programm Baukindergeld des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat bewilligt worden.

In den ersten vier Monaten gab es bereits 649 Anträge

Das Programm sei in der Region gut angelaufen. Im Erzgebirgskreis gibt es bereits 233 Förderzusagen für über 4,3 Millionen Euro. Laut der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), die mit dem Förderprogramm beauftragt worden ist, sind in den ersten vier Monaten, beginnend Mitte September bis 31. Dezember 2018, insgesamt 649 Anträge auf Unterstützung bei der Finanzierung der eigenen Vier-Wände erfolgreich gestellt worden. "Es ist erfreulich, dass wir mit dem Baukindergeld gezielt Familien im ländlichen Raum unter die Arme greifen können", sagt Marco Wanderwitz.

Pro Kind gibt es jährlich 12.000 Euro

Mit dem Baukindergeld will man Familien mit Kindern dabei unterstützen, Wohneigentum finanzieren zu können, egal ob Eigentumswohnung oder Wohnhaus, egal, ob im Bestand oder als Neubau. Konkret sieht es so aus, dass es pro Kind bei hohen Einkommensgrenzen 12.000 Euro gibt - gezahlt wird die Summe in zehn jährlichen Raten zu je 1.200 Euro.

Das Baukindergeld wird rückwirkend ab dem 1. Januar 2018 gewährt. Entsprechende Anträge auf Förderung können noch bis zum 31. Dezember 2020 gestellt werden.