Serenade in Holzgeflüster

Konzert Grünhain-Beierfeld im Musikfieber

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Spiegelwaldchor Beierfeld und Musizierende aus der Heimat zelebrieren das Konzert "Serenade in Holzgeflüster". Foto: Armin Leischel

Grünhain-Beierfeld. Eine kleine Holzbläservereinigung ließ im König-Albert-Turm auf dem Spiegelwald bunte Blätter musizierenderweise vom Geäst baumeln. Das "Herbstlied" von J. F. Reichardt - dargeboten von allen Akteuren des Abends einschließlich des Publikums - nach einer Bearbeitung von Friedrich Schürer, ließ keinen Zweifel aufkommen: Der Herbst ist da.

"Herbstnebel" entsteigen

In Duo-Formation kamen J. J. Quantz mit seinen "Kegelduetten", interpretiert von Ivette Regner und Kathrin Schürer sowie Marius Reuschel (Querflöte) und Friedrich Schürer (Klarinette). Es erklang Quartett-Musik aus England aus Henry Purcells "Westminster-Suite" und "Eulenspiegel"-Streiche im Ragtime-Stil von Joseph Horovitz. Da gesellte sich auch Detlef Schürer mit hinzu. Zwischendurch entstiegen "Herbstnebel" aus den beiden Klavieren mit Werken von J. S. Bach. Daniel Hellbach bereicherte das abendliche Klangbild. Hervorzuheben sei auch das Concerto für zwei Klaviere und Claude Debussys "Little negro" mit Joseph Klötzer am Klavier und Marius Reuschel (Klarinette).

Er hatte zuvor auch die Romanze von Carl Baermann erklingen lassen, begleitet von seinem Lehrer, Friedrich Schürer. Den Abschluss des Bläserreigens bildete ein Trio für Saxophon mit einem Werk von Walter Hartmann. Der Spiegelwaldchor hielt das Ganze mit einer Version des "Spiegelwaldliedes" im musikalischen Rahmen und verabschiedete die Zuhörer mit "Hamwärts" von Anton Günther.