Sie sind seit 15 Jahren "Freiwillig im Erzgebirge"

SozialES Verein feierte sein 15-jähriges Bestehen

Erzgebirge. 

Erzgebirge. Mit großem Engagement setzt sich der Verein "Freiwillig im Erzgebirge e.V." für Freiwilligendienste und Ehrenamt ein. Am vergangenen Mittwoch feierte der Verein im Hotel Schloss Rabenstein sein 15-jähriges Bestehen. 15 Jahre lang setzte sich das Team um Geschäftsführerin Angelika Wenz für junge Leute im "Freiwilligen Sozialen Jahr" (FSJ), aber auch für Ältere im Bundesfreiwilligendienst (BFD) ein.

Freude und Anerkennung bei der Arbeit im sozialen Bereich

"Es ist viel geschehen seit es uns gibt: Viele Freiwillige haben mit uns Menschen geholfen. Das Interesse an freiwilligem Engagement wächst stetig. Wir waren und sind für unsere Teilnehmer immer ein Wegweiser in die freiwillige Arbeit und begleiten sie bei ihrem Engagement. Auch wir lernen dabei von den Freiwilligen und sammeln Erfahrungen, die uns immer weiterbringen", betonte Angelika Wenz.

Der Verein ist Anlaufpunkt für Freiwilligendienste und freiwilliges Engagement im Erzgebirgskreis, Chemnitz und Freiberg. Mit den Freiwilligendiensten erfahren die Teilnehmer des FSJ ein Jahr lang Freude und Anerkennung bei der Arbeit im sozialen Bereich. Sie erschließen sich neue Wege und Kontakte im sozialen Umfeld. Und genau das ist der Ursprung des reellen, des wirklich echten sozialen Netzwerkes.

2004 startete der Verein mit 61 Teilnehmern

Als Vereinsvorsitzender sagte Mike Kirsch zur Festveranstaltung: "15 Jahre Vereinsarbeit, das sind auch beeindruckende Zahlen. So sind wir 2004 mit dem FSJ gestartet. Im ersten Durchgangsjahr gab es 61 Teilnehmer in 35 Einsatzstellen, vorwiegend in Zschopau und Marienberg. Im Durchgangsjahr 2017/18 waren es 174 Teilnehmer in 82 Einsatzstellen, verteilt über den gesamten Erzgebirgskreis bis nach Eibenstock, im Landkreis Zwickau, Mittelsachsen und der Stadt Chemnitz."

Insgesamt gab es in den vergangenen 15 Jahren 1.636 Teilnehmer im FSJ und 1.032 Teilnehmer im BFD. Dies alles kann jedoch nur gelingen, wenn es ein starkes Netzwerk sowie viele Freunde und Förderer gibt. Ihnen galt am Mittwoch ein ganz besonderer Dank.