Skihüttenpokal zeugt vom Aufschwung

Ski alpin TSV 1872 Pobershau freut sich über Zulauf und Erfolge

Pobershau. 

Pobershau. Nachdem der Skihüttenpokal Anfang des Jahres aufgrund der milden Witterung abgesagt werden musste, konnte die Alpine-Abteilung des TSV 1872 Pobershau ihren Wettkampf nun endlich durchführen. Wieder stiegen die Temperaturen etwas, doch diesmal waren die Bedingungen optimal. "Dank des Schneezements hat die Strecke gut gehalten", sagt Mitorganisator Gero Teucher, der selbst zu den insgesamt rund 80 Teilnehmern gehörte. Doch ehe er am Nachmittag beim Sachsen Master Cup auf die Strecke ging, war zunächst einmal der Nachwuchs gefordert.

Für die jüngeren Starter bis hinauf zur Altersklasse U 18 war auf dem Skihang ein 380 Meter langer Riesenslalom mit 15 Toren abgesteckt worden. Dort sahnten die Gastgeber, die das größte Aufgebot stellten, mächtig ab. So durften sich Mia Walther, Moritz Müller (beide U 8), Luise Seubert (U 10), Almut Reichel, Anton Seubert (beide U 12), Luis Schmieder (U 14), Vivien Hillig (U 16) und Tim Strobelt (U 18) über Siege in ihren Altersklassen freuen. Der Wettkampf war somit ein weiterer Beleg für den Aufschwung, den der Alpine-Sport beim TSV gerade erlebt.

Wichtige Punkte für den Sachsen Master Cup

"Es ist im Laufe der Jahre wieder gewachsen, auch viele Eltern engagieren sich", sagt Roy Walther. Er wohnt ganz in der Nähe. Und zusammen mit anderen Eltern greift er dem Trainergespann Anne Rau und Harry Kellmann mit unter die Arme. Tipps kann er geben, schließlich war Roy Walther in seiner Jugend selbst aktiv. Dass er es immer noch drauf hat, zeigte er nachmittags beim Skihüttenpokal. In der Altersklasse 35 der Männer war Roy Walther nicht zu schlagen. Auf dem Slalomkurs, auf dem sich nun 32 Tore befanden, ließen auch Miriam Kellmann (W 21), Nicklas Dietze (M 21) und Gero Teucher (M 45) die Konkurrenz hinter sich. Sie sammelten mit ihren Erfolgen auf heimischer Piste wichtige Punkte im Sachsen Master Cup.