Sportschüler punkten bei der Junioren-WM

Wintersport Nachwuchs-Sportler holen zweimal Gold im schweizerischen Goms

Gold für Oberwiesenthals Sportschülerin bei der Junioren-WM: Langläuferin Anna-Maria Dietze vom Pulsschlag Neuhausen. Foto: Thomas Fritzsch

Goms/Oberwiesenthal. Die deutschen Nachwuchssportler von der Eliteschule des Wintersports Oberwiesenthal holten zum Abschluss der Juniorenweltmeisterschaften vergangenen Samstag in den nordischen Skidisziplinen im schweizerischen Goms und im rund 15 Kilometer Luftlinie entfernten Kandersteg in den Mannschaftswettbewerben zweimal Gold.

Anna-Maria Dietze holt Langlauf-Gold

In der Langlaufstaffel der Juniorinnen über viermal 3,3 Kilometer gelang es den Deutschen vor den favorisierten Teams aus Russland und Schweden, den Weltmeistertitel zu holen. Als Schlussläuferin hatte Anna-Maria Dietze von Pulsschlag Neuhausen die Russinnen zwei Kilometer vor dem Ziel noch knapp abgefangen.

"Ich konnte mich in der Woche zunehmend steigern. Der Sprint, für uns der erste Wettkampf, war für mich so etwas wie das Highlight. Dennoch ist er sehr schlecht für mich mit einem unglücklichen Platz 22 verlaufen. Beim Skiathlon habe ich mir weniger ausgerechnet, Platz 21 geht damit in Ordnung. Doch es war nicht ansatzweise das, was ich zeigen wollte. In der Staffel hatten wir natürlich ein Super-Team. Die Leistungen waren die nahezu besten, die ich in dieser Saison zeigen konnte. Damit bin ich natürlich zufrieden. Es lag sehr viel Schnee. Ein großer Dank geht natürlich an unsere Techniker, die uns immer Top-Material hingestellt haben."

Die Junioren konnten das Tempo nicht ganz mitgehen und kamen beim Sieg Norwegens auf Platz fünf.

Skisprung-Mannschaft setzt sich durch

Das zweite Mannschaftsgold erkämpften die deutschen Skispringer, die Österreich und Norwegen auf die Plätze verwiesen. Anteil an dem Erfolg hat auch Cedrik Weigel, der am Bundesstützpunkt Oberwiesenthal trainiert und für die SG Nickelhütte Aue startet.

"Im Einzel bin ich auf Platz 16 gelandet. Es hätte zwar noch etwas mehr für mich herausspringen können. Im Team habe ich noch einmal einen echten Schritt nach vorn gemacht in punkto Einzelleistung. Meine drei Teamkollegen waren ebenfalls auf einem sehr hohen Niveau. Ehrlich gesagt hatten wir uns nicht viel ausgerechnet. Klar spricht man beim Teamspringen immer von einer Medaille. Das es dann tatsächlich Gold wurde, ist umso überraschender. Die Schanze K95 war super hergerichtet", so Cedric Weigel, der im gleichen Verein wie Richard Freitag unterwegs ist.