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Westsachsen

Streckenausbau Chemnitz-Stollberg-Oelsnitz lässt auf sich warten

Bahnverkehr Inbetriebnahme nicht vor 2022

Stollberg. 

Stollberg. Das Chemnitzer Modell wird stufenweise ausgebaut: das Projekt des Verkehrsverbundes Mittelsachsen (VMS) beinhaltet in der Stufe 5 auch die Ausweitung auf der Strecke von Stollberg bis nach Oelsnitz im Erzgebirge. Fahrgäste sollen von A nach B kommen ohne, dass sie umsteigen müssen. Die bisherige Pilotstrecke des Chemnitzer Modells führt von Chemnitz nach Stollberg und dort endet sie.

Ursprüngliche Inbetriebnahme ist nicht haltbar

Laut den Planungen, die man im November 2016 bekanntgeben hat, sollte der Ausbau in diesem Jahr beginnen. Mathias Korda, Geschäftsbereichsleiter Verkehr/Infrastruktur beim VMS bezifferte die Kosten damals auf rund 43 Millionen Euro. Beide Städte, sowohl Stollberg als auch Oelsnitz versprechen sich viel von der neuen Verbindung, wenn sie fertig ist. Man hofft, dass der Nahverkehr verstärkt genutzt wird. Doch bevor Fahrgäste bequem von Chemnitz über Stollberg bis nach Oelsnitz fahren können, wird wohl noch einige Zeit ins Land gehen. Die ursprünglich für Ende 2019 anvisiert Inbetriebnahme ist nicht haltbar.

Aktuell spricht man seitens des VMS davon, dass eine Inbetriebnahme nicht vor 2022 zu erwarten ist. Derzeit werden die Entwurfs- und die Genehmigungsplanung erarbeitet. Der nächste Schritt wäre das Planfeststellungsverfahren. Erst nach dessen Abschluss folgt die bauliche Umsetzung, die wohl zwei Jahre in Anspruch nehmen wird. Fahrgästen bleibt nichts übrig, als auch weiterhin in Stollberg umzusteigen, wenn sie nach Oelsnitz oder Chemnitz wollen.



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