Tierheim Waldfrieden hat neue summende Bewohner

Natur Teil des Erlöses der Honigernte für den guten Zweck

Stollberg. 

Stollberg. Es sind tausende, sie sind sehr fleißig und sie erzeugen Honig. Die Rede ist von den lieben Bienen, die vom Aussterben bedroht sind. Rund 200.000 dieser Insekten fliegen jetzt im und um das Areal des Tierheimes Stollberg und sammeln fleißig Blütenpollen und erzeugen Honig und Bienenwachs. Die Idee hatte der Imker Sven Rudolph aus Mülsen. Schon im April diesen Jahres stellte er in der Nähe des Druckhauses der Freien Presse und dem Südring Bienenhäuser auf.

Die Bienenhäuser, die in Fachsprache auch Beuten genannt werden, stehen im Gelände des Tierheimes. Es sind sieben an der Zahl, also sieben Bienenvölker mit je rund 30.000 Bienen nebst Königin. Die Insekten finden hier sehr viele Blüten verschiedenster Pflanzenarten, was eine gute Honigproduktion ergeben könnte.

Der Imker, der diese Aktion in Absprache mit dem Tierheim durchführt, möchte ein Teil seines Erlöses beim Verkauf des süßen Saftes spenden, also profitieren am Ende auch die Tiere des Tierheimes. Verkauft wird das süße Gold im Tierheim und man bekommt den Honig bei regionalen Händlern. Wer jetzt denkt. dass bei einem Imker wenig oder keine Arbeit anfällt der irrt. Mindestens einmal pro Woche, nur im Frühjahr, schaut ein Imker nach seinen Bienen. Mit dem ersten Ertrag kann Ende Mai gerechnet werden. Wichtig, die Bienen liefern nicht nur den gesunden Honig, sie sind sehr nützlich für unser Ökosystem und sind für die Fortpflanzung der meisten Pflanzen verantwortlich.