Umfrage - Das fehlt in Neukirchen

Befragung Ergebnisse einer Meinungsumfrage des Heimatvereins sind da

Foto: bizoo_n/Getty Images/iStockphoto

Neukirchen. Insgesamt 120 Kinder, Jugendliche und Erwachsene haben an einer Meinungsumfrage teilgenommen, die der Heimat- und Geschichtsverein Neukirchen durchgeführt hat. Initiiert wurde diese von Beate Maier. Die 67-Jährige engagiert sich seit etwa anderthalb Jahren im Verein. "Mein Ziel war und ist es, sowohl im Verein, als auch im Ort etwas zu bewegen", sagt die Rentnerin. "Am wichtigsten war mir, dass die Kinder und Jugendlichen ein Heimatgefühl entwickeln, denn das ist die Basis für ein reichhaltiges und glückliches Leben sowie für Stabilität", erklärt sie.

Das wollen die Neukirchener wirklich

Zuerst wurden Fragebögen in die Kita "Pünktchen", den Hort der Grundschule sowie in die Oberschule gegeben. Diese wurden ausgefüllt und zurückgegeben. "Zeitgleich haben wir einen Aufruf im Amtsblatt gestartet, der jedoch keine Resonanz fand", berichtet die Neukirchnerin. Daraufhin hat sie Verwandte und Bekannte kontaktiert, von denen sie Antworten erhielt.

Konkret wurde gefragt, was den Teilnehmern an ihrem Heimatort gefällt oder auch nicht und was sie sich wünschen. Zu den am häufigsten genannten Wünschen zählen ein Bürgerzentrum als Treffpunkt für Kinder, Jugendliche, jüngere und ältere Bürger für vielfältige Veranstaltungen. Des Weiteren wünschen sich viele ein Betreutes Wohnen und behindertengerechte Wohnungen. Außerdem ist für die Mehrheit schnelles Internet und ein zentral gelegener Abenteuerspielplatz wichtig.

Ein weiteres Anliegen, eine neue Grundschule, ist bereits in Planung. Die Kinder und Schüler der Einrichtungen haben zu ihren Wünschen auch Exponate gebastelt. In der Kita "Pünktchen" wurden Schautafeln erstellt, die Grundschüler haben jeweils ein Model des Sommerbades und eines Abenteuerspielplatzes angefertigt. Die Exponate wurden bereits im September des vergangenen Jahres zur Kirmes in der Kirche ausgestellt. Anschließend wurden sie bis Dezember in der Gemeindebibliothek ausgelegt.

Die Ergebnisse werden bei einer der nächsten Gemeinderatssitzungen thematisiert und sollen in das Stadtentwicklungskonzept INSEK einfließen.



Bewerten Sie diesen Artikel:2 Bewertungen abgegeben