Unter dem Stammbaum vereint

Treffen 120 Vertreter der Linie Hanß Adam wollen ihre Stammväter kennenlernen

Am 20. Oktober trafen sich 120 Frauen, Männer und Kinder, in der Gaststätte "Zum Löwen" in Hormersdorf, um die Stammbaum-Vorfahren Drummer der Linie Hanß Adam kennenzulernen. Zwar leben die meisten anderswo in Deutschland, aber ihre Wurzeln haben sich an diesem Tage verbunden.

Die ganze Vorarbeit für dieses Ereignis ist dem Schwaben Heinz Weigold aus Tübingen zu verdanken. "Meine Frau Gertrud, geborene Drummer, inspirierte mich dazu", begründete Heinz Weigold das letztendliche Zustandekommen des jüngsten Treffens und erläuterte: "Damals habe ich bestimmt nicht daran gedacht, dass im Jahr 2011 in einem kleineren Kreise, bereits über ein größeres Treffen nachgedacht worden wäre. Unterstützung gab es von vielen Seiten und zusammen mit Monika und Reiner Hilbert wurden Einladungen verschickt. Ich habe Kirchenbüchern gewälzt und in den letzten zweieinhalb Jahren 820 Datensätze von vier Linien mit Hilfe eines Computerprogramms zusammengestellt."

Um sie zu unterscheiden, trug jeder an diesem Abend farbliche mit dem Namen versehene Kärtchen an der Kleidung. So auch der jüngste aus der "Drummer-Linie Carl Wilhelm", der dreizehn Wochen alte Kurt Lang, den seine Eltern Nadine Jehmlich und Sebastian Lang aus Mildenau mit zum Treffen kutschierten. Drei echte Namensträger "Drummer", die aus den erforschten Linien noch in Hormersdorf zuhause sind, waren auch darunter: Kristin, Charlotte und Regina meinten allerdings: "Drummer gibt es in unserem Ort noch mehrere von anderen Stammvätern." Zu den Ältesten, die zum Treffen erschienen waren, gehörte der 83-jährige rüstige Erhart Drummer aus Auerbach.

Auch wenn der Zeitpunkt für ein nächstes großes Treffen noch nicht fixiert wurde, waren sich alle einig: "Das kommt ganz gewiss und wird wieder interessante neue Aspekte vermitteln."