Veilchen müssen in die Relegation

Fußball Mega-Frust nach spätem Gegentor und grobem Schiedsrichterfehler

Riesenchance von Pascal Köpke in Halbzeit eins. Foto: Alexander Gerber

Aue. Bitter, bitterer, Lila-Weiß: Der FC Erzgebirge Aue muss trotz guter Leistung im letzten Punktspiel in Darmstadt in die Relegation. Die Veilchen gingen nach einem späten Tor durch die Gastgeber als Verlierer vom Platz. Dabei hatte der FC Erzgebirge Aue durch eine couragierte Leistung überzeugt und das Spiel über weite Strecken dominiert.

Doch nicht nur der späte Gegentreffer durch Tobias Kempe, dem Bruder von FCE-Abwehrmann Dennis Kempe, löste bei Anhängern und Mannschaft Frust aus - auch zwei grobe Fehlentscheidungen des Schiedsrichter Sören Storks sorgten für Kopfschütteln. So wurde den Schützlingen von Trainer Hannes Drews ein glasklares Tor nicht gegeben, blieb ihnen ein Handelfmeter in der ersten Halbzeit verwehrt. "Ich weiß nicht, was wir den Schiedsrichtern getan haben", so der enttäuschte Chefcoach in der Nachspiel-Pressekonferenz.

"Jetzt erst recht", fordert FCE-Präsident Helge Leonhardt, der nach der Begegnung sichtlich angeschlagen war. In der Relegation treffen die Erzgebirger nun auf den Karlsruher SC.