Veilchen verschenken Heimsieg

Fussball Unentschieden: FC Erzgebirge Aue und Heidenheim 1:1

Jubel nachdem frühen Führungstreffer. Foto: Alexander Gerber

Aue. Der FC Erzgebirge Aue hat im letzte Punktspiel des Jahres und im ersten Rückrundenspiel einen Sieg in der Nachspiel gegen seinen "Lieblingsgegner", gegen den 1. FC Heidenheim, aus der Hand gegeben. Die Begegnung endete mit einem bitteren 1:1. Damit hat der FC Erzgebirge Aue seinen "Heidenheim-Fluch" erneut nicht überwinden können.

"Immer wieder dieses Heidenheim", hatte FCE-Präsident Helge Leonhardt noch am Donnerstagabend bei der Mitgliederversammlung des Vereins gesagt. Denn Heidenheim ist für die Veilchen schon seit längerem ein besonderer Gegner. In der Ostalb waren die Erzgebirger 2015 abgestiegen. Im gleichen Jahr waren sie gegen den 1. FCH in der dritten Runde des DFB-Pokal ausgeschieden - es war übrigens das erste Spiel auf der Baustelle des Erzgebirgsstadions. Anfang dieser Saison mussten die Erzgebirger sogar zweimal nach Heidenheim, denn das Spiel zum Saisonauftakt wurde aufgrund eines Unwetters und der daraus resultierenden Unbespielbarkeit des Platzes abgebrochen werden. Im zweiten Anlauf verloren die Lila-Weißen mit 2:1.

"Eine gefühlte Niederlage"

Am Samstag - im voraussichtlich letzten Spiel auf der Baustelle - sah es zunächst anders aus: Die Veilchen gingen in der 8. Spielminute durch ein Tor von Cebio Soukou in Führung. Trotz guter Möglichkeiten in der ersten Halbzeit verstanden es die Gastgeber nicht, die Führung auszubauen. "Diesen Vorwurf müssen wir uns heute machen lassen". sagte FCE-Routinier Christian Tiffert.

In der zweiten Halbzeit fehlte die Auer Souveränität, obwohl sie mit einer hochkarätigen Chance starteten. Dennis Kempe hätte in der 47. Minute das 2:0 machen können. Doch den Gästen gelang es immer wieder die Lila-Weißen in Bedrängnis zu bringen. Die letzte Auswechslung des FC Erzgebirge Aue im Jahr 2017 gab es in der 87. Minute: Für Christian Tiffert kam Philipp Riese ins Spiel. Tiffert sah also den Ausgleichstreffer von der Bank. Denn er fiel erst in der Nachspielzeit. "Eine gefühlte Niederlage", kommentierte Hannes Drews.