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Wasserkraftverband: Fachthemen standen im Mittelpunkt

Tagung Wasserkraftverband Mitteldeutschland in Bad Schlema zu Gast

Bad Schlema. 

Bad Schlema. Im Wasserkraftverband Mitteldeutschland ist die Mehrheit der kleinen und mittleren Wasserkraftanlagenbetreiber in Mitteldeutschland organisiert - derzeit hat der Verband 210 Mitglieder aus Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt. Die Jahrestagung und Mitgliederversammlung des Vereins hat jetzt im Kulturhaus "Aktivist" in Bad Schlema stattgefunden. Neben einem internen Teil hat es auch Fachvorträge gegeben, die für die Öffentlichkeit zugänglich waren. Zudem gab es im Foyer ein kleines Ausstellerforum und im Anschluss an die Tagung hatten Interessierte die Gelegenheit, zwei Wasserkraftanlagen an der Zwickauer Mulde zu besichtigen.

Eingeschränkter Betrieb über Monate

Der Wasserkraftverband Mitteldeutschland hat seinen Sitz in Leipzig und dort ist Angela Marker Geschäftsstellenleiterin. Sie sagt: "Es ist zur Tradition geworden, dass wir die Jahrestagung immer an einem anderen Ort veranstalten." Bad Schlema und das Erzgebirge insgesamt sind in der Tradition eng mit der Wasserkraft verbunden. In den Gesprächen kam auch das Thema Dürre zum Tragen. Die Nickelhütte in Aue hat eine eigene Wasserkraftanlage. Wie Andre Härtel, Leiter des Bereichs Energetik, erklärt, sei es eine der ältesten in der Region - der Ursprung liege im Jahr 1903. Zum Thema Dürre sagt Härtel: "Wir konnten die Anlage nur sporadisch nutzen, immer nachdem Niederschläge fielen. Da man die Mindestabflussmenge über die Fischtreppe gewährleisten muss, habe man den eingeschränkten Betrieb über drei Monate hinnehmen müssen.



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