Welche Bauprojekte stehen in Wolkenstein an?

Investitionen Bauamtsleiter stellt Pläne vor

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Das Gebäude Alte Pfarre in Wolkenstein wird derzeit saniert. Die Arbeiten werden auch mit Mitteln des Denkmalschutzes finanziert. Foto: S. Häfner

Wolkenstein. Langfristige Konzepte für die Sicherung und Erneuerung der Infrastruktur sollen in Wolkenstein erarbeitet werden. So sei ein Plan nötig, um die kleinen Straßen und Gassen in der Altstadt in nächster Zeit zu erneuern, sagte Bauamtsleiter Jens Voigt im Stadtrat.

Hier muss noch etwas getan werden:

Die Sanierung der Verkehrswege sei dringend notwendig, etwa die der Berggasse und der Marktstraße. Hinzu komme die marode Straßenbeleuchtung, die ebenfalls dringend einer Erneuerung bedürfe. Besonders ein Kabel mache große Sorgen, ab und an fallen Straßenlampen aus. Zu Besorgnis gebe auch der Kurboulevard in Warmbad Anlass. Die Oberfläche der Zufahrtsstraße zum Vier-Sterne-Hotel Santé Royal und zur Silber-Therme sei beschädigt, auch hier müsse etwas getan werden, so Voigt.

Das Wolkensteiner Schloss soll langfristig gesichert werden

Fertig gebaut ist dagegen die Brücke zum Eingang des Wolkensteiner Schlosses. Sie war in den vergangenen Wochen erneuert worden. Damit seien die Arbeiten an den Mauern aber noch lange nicht beendet, so der Bauamtsleiter. 2019 wolle man die Rekonstruktion der Gefängnismauern angehen, kündigte er an. Es sei ein großes Ziel, das historische Gebäude langfristig zu sichern, Hauptaugenmerk würden auf Dach und Fassade liegen.

Die Sanierung des zwischen Schloss und Kirche befindlichen Hauses Alte Pfarre liege im Zeitplan. Das Gebäude wird dieses Jahr unter anderem mit Mitteln des Denkmalschutzes gebaut. Ebenfalls mit Geld aus diesem Topf soll auch die Erneuerung der bekanntesten Brache Wolkensteins beginnen. Das ehemalige Hotel Goldene Sonne wird zu einem Wohnhaus umgebaut. "Die Baugenehmigung ist durch, jetzt gibt es ein Gespräch mit dem Eigentümer", sagte Bauamtsleiter Voigt.