Weltentdecker schicken Ideen ins Weltall

Wettbewerb Auer Hortkinder denken an die Zukunft

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Ben Mays Zukunftsideen werden 2018 in einer Zeitkapsel ins Weltall geschickt. Foto: Georg Dostmann

Aue. Ben May hat zusammen mit elf weiteren Kindern aus dem Hort Auer Weltentdecker Ideen und Vorstellungen zu Papier gebracht, wie die Welt in 50 Jahren aussehen könnte. Diese werden 2018 in einer Zeitkapsel mit dem deutschen Astronauten Alexander Gerst zur Internationalen Raumstation ISS ins Weltall geschickt.

Anschließend soll die Kapsel wieder zurück zur Erde gesendet werden und 50 Jahre lang im Haus der Geschichte in Bonn aufbewahrt werden. Erstmalig im Jahr 2068 soll diese wieder geöffnet werden. Der Zehnjährige hatte konkrete Vorstellungen, wie er sich das Leben auf unserem Planeten in Zukunft vorstellt.

Er hat konkrete Vorstellungen

Er sagt: "Neben fliegenden Autos sollte es in jeder Stadt einen Abenteuerspielplatz mit einer Aufsichtsperson geben. Außerdem müssten auch mehr Mülleimer aufgestellt werden, damit es weniger herumliegenden Müll gibt."

Hortleiter Andreas Rucks war im Internet auf den Zukunftswettbewerb des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt und der Stiftung Lesen aufmerksam geworden. Über zwei Monate haben die Kinder an den Ideen gearbeitet. Ende Juni wurden diese schließlich verschickt.