Wettbewerb kürt schönste Gärten in der Stadt

Natur Kleingartenverein "Waldfrieden" ist wieder mit dabei

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So sieht ein gut gepflegter Garten in der KGV "Waldfrieden" aus. Foto: Ilka Ruck

Erzgebirge. Was wäre die Landschaft ohne die Kleingärtner? Durch ihr Engagement sind überall grüne Oasen mit angebauten Flächen, aber auch zur Erholung entstanden. Alle vier Jahre lobt das Sächsische Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie gemeinsam mit dem Landesverband Sachsen der Kleingärtner e. V. unter dem Motto "Kleine Gärten - bunte Vielfalt" den Landeswettbewerb "Gärten in der Stadt" aus.

Kleingartenvereine stellen Projekte für die Entwicklung, Gestaltung und Nutzung von Kleingärten und Kleingartenanlagen vor. Zugrunde liegen dabei kommunale Konzeptionen und Ideen, wo städtebauliche, soziale, ökologische und stadtklimatische sowie gartenkulturelle Gesichtspunkte wechselseitig einfließen können.

22 sächsische Kleingartenvereine haben sich dieses Jahr beworben

Ziel ist es dabei, auch die Öffentlichkeit für die Leistungen der Kleingärtner zu sensibilisieren. Für den Wettbewerb 2017 haben sich insgesamt 22 sächsische Kleingartenvereine (KGV) aus 15 Verbänden beworben. Sie präsentieren viele interessante Projekte.

Im Mittelpunkt stehen dabei die Arbeit mit Kindern, Insekten und Bienen sowie Kräuter und Artenvielfalt. Oftmals gehen dem Landeswettbewerb die Wettbewerbe auf Landkreisebene voraus. Für die Sieger dieser Leistungsvergleiche ist es meist ein Bedürfnis, am Entscheid auf Landesebene teilzunehmen.

Aus dem Erzgebirgskreis nehmen der KGV "Waldfrieden" in Annaberg-Buchholz teil. Hier sind sämtliche Gärten belegt und ihre Besitzer machen jeden Garten zu einem Kleinod. Das zahlt sich aus, denn bisher war die Anlage meist ganz vorne mit dabei. Nun heißt es für den diesjährigen Wettbewerb Daumendrücken für die KGV "Waldfrieden".