Wie ging es für die Wismut nach der Wende weiter?

Diskussion Staatsministerin Petra Köpping am 19. April eingeladen

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Ein Besuch des ehemaligen Ministerpräsidenten in der Wismut GmbH. Foto: M. Rietschel

Bad Schlema. Die Wismut galt war in der DDR als einer der wichtigsten Bergbaubetriebe bekannt. Aber die Wende 1989 hat das Unternehmen und die Region hart getroffen. Wie es danach weiterging soll bei einer öffentlichen Diskussionsrunde am 19. April unter anderem mit Sachsens Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping, reflektiert werden.

Gewaltiger Umbruch der Menschen

"Als Ehrenbergfrau freut mich eine solche Entwicklung ganz besonders. Es sollte aber auch nicht vergessen werden, welch gewaltigen Umbruch die Menschen hier gemeistert haben", so Köpping.

Weitere Gäste sind Horst Richter, ehemaliger Generaldirektor der SDAG Wismut, Konrad Barth, einstiger Wismut-Kumpel und ehemaliger Bürgermeister von Bad Schlema und Friedrich Thie, Technischer Leiter der SDAG sowie Abteilungsleiter der Wismut GmbH ab 1991.

Drittgrößter Uranproduzent weltweit

In der DDR war die Wismut der drittgrößte Uranproduzent der Welt. Obwohl die Tätigkeit dort schwierige Arbeitsbedingungen, hohe gesundheitliche Belastungen und kein leichtes Leben für die Familien wegen drückender Umweltprobleme bedeutete, gab es auch sehr positive Seiten.

Denn für DDR-Verhältnisse erhielten die Arbeiter eine stolze Entlohnung mit zusätzlichen Sozialleistungen sowie besondere Angebote und Selbstbewusstsein.

Die Veranstaltung beginnt 18 Uhr im Kulturhaus Aktivist in Bad Schlema. Der Eintritt ist frei, um Anmeldung wird unter info@rohnstock-biografien.de gebeten.