Wildensteiner SV empfängt die Veilchen

Fusion Spiel des neu gegründeten Vereins lockte über 900 Zuschauer an

Grünhainichen. 

Grünhainichen. Als Vorsitzende des Verwaltungsverbandes Wildenstein weiß Kathrin Ardelt, wie wichtig es ist, dass alle an einem Strang ziehen. Der Verband vereint die Gemeinden Börnichen und Grünhainichen inklusive der Ortsteile Borstendorf und Waldkirchen. Projekte zur Weiterentwicklung lassen sich am besten gemeinsam umsetzen. Zusammenhalt soll es aber auch über die Behörden hinaus geben. So wurde 2016 der Wildensteiner Sportverein (WSV) gegründet, in dem ebenfalls Kathrin Ardelt die Verantwortung übernommen hat.

Fußballabteilung begrüßte den FCE

Bislang ist der WSV in erster Linie für die Showgarde Jumpcrew bekannt, deren Tänzer(innen) bei vielen Veranstaltungen in der Region für atemberaubende Auftritte sorgen. Nun hat der Verein aber auch im Fußball für Furore gesorgt, denn am vergangenen Wochenende gab es ein Freundschaftsspiel gegen den FC Erzgebirge Aue. Obwohl es gegen die Zweitliga-Profis des FCE eine deutliche 0:25-Packung setzte, war das Spiel für die Gastgeber ein voller Erfolg. Schließlich lockte die Partie mehr als 900 Zuschauer an. Außerdem bildeten die Kicker des Grünhainichener BC, der SG Rotation Borstendorf und des SV Einheit Börnichen erstmals eine Einheit.

Bündeln sich die drei Vereine dauerhaft?

"Es hat richtig Spaß gemacht mit den Jungs", sagt der Borstendorfer Mirko Schwoy, der die Rolle des Trainers übernahm. Da nur einmal gemeinsam trainiert wurde, waren einstudierte Spielzüge kaum zu erwarten. Trotzdem hielten die Wildensteiner anfangs gut mit, lagen nach einer halben Stunde erst 0:3 zurück. Wichtiger war für Schwoy jedoch das Kennenlernen untereinander: "Bei so etwas lernt man sich schätzen." In den Augen des 54-jährigen Trainers könnte eine solche Fusion mit Blick auf die Zukunft sogar die beste Lösung sein, um Erfolg zu haben: "Es wäre sinnvoll, die Kräfte zu bündeln."