"Wunder von Bad Schlema setzt sich fort"

Prädikat Bad Schlema erhält offizielle Urkunde

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Wirtschaftsminister Martin Dulig (2.v.li.) hat Bad Schlemas Bürgermeister Jens Müller die Anerkennungsurkunde für die erfolgreiche Wiederholungsprädikatisierung des Kurortes überreicht. Hier mit Marie Wagner (li.) und Sophia Trzarnowski (re.). Foto: R. Wendland

Bad Schlema. Dass der Antrag der Gemeinde Bad Schlema beim Sächsischen Wirtschaftsministerium auf Wiederholungsprädikatisierung positiv bewertet wurde, ist bekannt. Die Kommune darf auch für die nächsten zehn Jahre den Titel staatlich anerkanntes Radonheilbad führen. Was bis dato noch gefehlt hat, ist die offizielle Urkunde, die das Ganze besiegelt. Überreicht wurde diese jetzt im feierlichen Rahmen des Neujahrsempfangs in Bad Schlema. Dort hat Bürgermeister Jens Müller die Urkunde aus den Händen von Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig überreicht bekommen.

"Wir haben den Prozess sehr akribisch geführt und sind glücklich, dass wir den Titel weiterführen dürfen", so Müller, der schon jetzt auf ein besonderes Jubiläum in 2018 hinweist: "Dann feiern wir 100 Jahre Kurbetrieb im Schlematal." Martin Dulig sagt: "Das Wunder von Bad Schlema setzt sich fort.

Es verdient größten Respekt und Anerkennung. Das heißt aber nicht, dass jede weitere Entwicklung abgeschlossen ist." Es gehe um Qualität und darum, etwas vorweisen zu können, so der Minister: "Es geht nicht darum, sich mit dem zufrieden zu geben, was man hat, sondern sich der Weiterentwicklung zu stellen und den Anforderungen gerecht zu werden."