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Zschopau bringt Schloss Wildeck im Advent zum Leuchten

Adventsleuchten Am Fuße des Dicken Heinrichs erwartet die Besucher sonntags immer ein Lichtermeer

Zschopau. 

Zschopau. Obwohl der traditionelle Weihnachtsmarkt im Hof von Schloss Wildeck in diesem Winter ausfällt, hat das Wahrzeichen der Stadt Zschopau auch diesmal zur Adventszeit ein ganz besonderes Flair zu bieten. "In den nächsten Wochen wird das Schloss abends immer angestrahlt, sodass es wie ein Adventskranz erscheint und der Dicke Heinrich wie die Kerze darin", erklärt Schloss-Mitarbeiterin Vanessa Thielemann. Schon in der Vergangenheit wurden der große Turm und die historischen Mauern für visuelle Effekte genutzt. Doch diesmal kommt diesen technischen "Kunstwerken" eine besondere Bedeutung zu, denn sie sind zu Corona-Zeiten der wichtigste Weg, um Freude zu verbreiten.

Einzigartiger Anblick

Veranstaltungen sind aufgrund der Beschränkungen nicht möglich - und doch lohnt sich für Besucher ein Abstecher in den Schlosshof. Jeder kann dort für sich das Angebot entdecken, das sich die Stadt quasi als Ersatz für den Weihnachtsmarkt und den auf Februar verschobenen Märchenwald hat einfallen lassen. "Seit Donnerstag haben wir fleißig aufgebaut", berichtet Vanessa Thielemann, die damit auf die Vorbereitungen für das "Zschopauer Adventsleuchten" anspielt. Damit sind nicht nur die angestrahlten Mauern gemeint. Im Schlosshof wurden außerdem zahlreiche Teelichter und Kerzen aufgestellt, die an jedem Adventssonntag nach Einbruch der Dunkelheit eine einzigartige Szenerie bieten sollen. Auch gespendete Weihnachtsbäume sorgen für entsprechende Stimmung.

Rachermannl wird aufgeweckt

Am ersten Advent werden 16.30 Uhr erstmals die Lichter angezündet, die bis 20 Uhr erstrahlen. Schon tagsüber gibt es aber die Stationen zu bestaunen, von denen an jedem Adventswochenende eine dazu kommt. "So wächst allmählich eine Art Adventskranz", erklärt Vanessa Thielemann. Dabei werden am ersten Advent Raachermannl und Co. "aufgeweckt". Neben vielen Räuchermännchen wurden auch Nussknacker, Pyramiden und Schwibbögen aufgebaut, um die erzgebirgische Tradition des Schmückens zu veranschaulichen. Am 2. Advent stehen die Schlosshexe Wildexa und der Nikolaus im Mittelpunkt, am 3. Advent dann Bergmann und Engel. Zum Abschluss dreht sich am 4. Advent alles um Christi Geburt. Das abendliche Lichtermeer soll aber schon kommenden Sonntag erstmals die Betrachter des "Zschopauer Adventsleuchtens" faszinieren.



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