Zwönitz: Der Aufstieg ist bereits perfekt

Handball HSV-Frauen sind vorzeitig Bezirksmeister

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Die Zwönitzerin Stephanie Hirsch (am Ball) hat sich von der Raschauerin Anne Schmidt nicht aufhalten lassen. Foto: R. Wendland

Zwönitz. Die Handballerinnen des Zwönitzer HSV sind vorzeitig Bezirksmeister. Wie Trainer und Vereinschef Ralf Beckmann erklärt, sei das der erste Bezirksmeistertitel seit über 20 Jahren.

Zwönitzerinnen lagen kontinuierlich vorn

Das letzte Heimspiel der Saison haben die HSV-Frauen im Lokalderby gegen die SG Raschau-Beierfeld bestritten und vor heimischer Kulisse mit 29:22 (13:9) gewonnen. "Die erste Viertelstunde war das Spiel etwas zäh", so Beckmann, doch habe man sich absetzen können bis zum 13:9 zur Halbzeit. Die Abwehr stand und die Angriffe hat man vorn gut ausgespielt.

Dort hat man nach der Pause weiter angesetzt. Mitte der zweiten Hälfte lagen die Zwönitzerinnen kontinuierlich mit fünf bis sechs Toren vorn. Die Kraft der Gegnerinnen schien nachzulassen. Am Ende waren es sieben Tore plus. Dass man das Aufstiegsrecht wahrnehmen wird, da ist man sich einig sowohl in der Mannschaft als auch in der Leitung. Damit wird die HSV-Sieben kommende Saison in der Verbandsliga spielen.

Beckmann verrät Erfolgsgeheimnis

Das Erfolgsgeheimnis, so Beckmann, sei ein schnelles Spiel: "Wir haben immer darauf gesetzt, von hinten Druck zu machen und auf Tempo zu gehen." An der Stelle sind die Zwönitzerinnen vielen anderen Mannschaften einfach überlegen. Das Ganze ist eine Frage der Konzentration und Kondition. "So haben wir auch Spiele, wo es in der ersten Viertelstunde knapp war, hintenraus gewonnen", erklärt Beckmann.