Zwönitz holt Sieg gegen Turbine Leipzig

Handball Erleichterung und Stolz beim HSV

Zwönitz. 

Zwönitz. Die Frauen-Mannschaft des Zwönitzer HSV hat sich auswärts bei Turbine Leipzig mit 27:24 (16:12) durchsetzen können. Dieser Erfolg ist besonders erfreulich, denn die Sporthalle am Ostwald Gymnasium gehört nicht zu den Lieblingshallen der Zwönitzerinnen und dementsprechend ist auch die Bilanz bisher gewesen: zwei Spiele, zwei Niederlagen und 56:49 Tore.

Diesmal konnte man das gesteckte Ziel, zwei Punkte mitzunehmen, erfüllen. Doch ein Spaziergang war es nicht. Die Zwönitzer Sieben hat sich schwer getan, sich auf das ungeliebte Terrain einzustellen. Trainer Steven Szpetecki konnte nach dem Spiel durchatmen: "Es ist ein guter Mix aus Erleichterung und Stolz gewesen beim Blick auf die Anzeige." Zu Beginn des Spieles waren es die Gastgeberinnen, die mit 4:1 (5.) vorgelegt haben. Die Zwönitzerinnen haben dann aber immer besser ins Spiel gefunden und konnten zum 9:9 (17.) ausgleichen und den verwandelten 7-Meter von Laura-Jane Mosel. Das erste Mal in Führung gegangen sind die HSV-Frauen durch Stephanie Hirsch, die zum 12:11 (23.) verwandelt hat.

Die Messestädterinnen sind mit der ungewohnten Angriffsformation von Zwönitz nicht zurechtgekommen. Zuvor hatte man auf zwei Kreisläuferinnen umgestellt und das zeigte Wirkung. Und so konnten die Zwönitzer Frauen bis zur Pause auf 16:12 erhöhen. Danach hat man die Führung zu keiner Zeit mehr aus der Hand gegeben und es ist gelungen, immer wieder Nadelstiche zu setzen. Kurz vor Schluss wurde es noch einmal spannende beim 23:23 (53.), doch die HSV-Damen trafen viermal in Folge, sodass man in der letzten Spielminute mit 27:23 vorn lag. Da konnte das eine Tor der Leipzigerinnen zum 24:27 nichts mehr am Endergebnis rütteln.