Zwönitztal-Radtour: Sommerliche Temperaturen werden zur Herausforderung

Freizeit 11. Auflage führt über 105 Kilometer durchs Erzgebirge

Zwönitz. 

Zwönitz. Der Sommer gibt aktuelles alles: durch die hohen Temperaturen hat es heute auch bei der Zwönitztal-Radtour mit Start- und Ziel am Sportzentrum in Zwönitz eine wahre Hitzeschlacht gegeben. Das hat sich bei den Teilnehmerzahlen bemerkbar gemacht. Organisationsleiter Jens Roth spricht von Schwankungen über die Jahre, wo die Zahlen zwischen 900 und 2500 Teilnehmern lagen. Das hänge zum einen vom Wetter ab, aber auch von umliegenden Veranstaltungen. Die Vorbereitungen sehen immer so aus, erklärt Roth, dass wir auf 1500 bis 2000 eingestellt sind. Heute zählte man 1005 Teilnehmer, die sich auf die verschiedenen Strecken verteilt haben. Zur Auswahl standen eine Sportstrecke, die Aktivenstrecke, eine Fitnessstrecke und eine Familienstrecke. Hinzu kamen Angebote für Wanderer, Läufer und Nordic-Walker. Entsprechend sind auch die einzelnen Strecken vom Profil, von der Länge und Schwierigkeitsgrad her angelegt.

Dieses Jahr hat es erstmalig wieder eine Sportstrecke gegeben, die 102 Kilometer durchs Erzgebirge führte. Das sei verkehrsrechtlich immer eine Herausforderung, schon allein aufgrund der vielen Baustellen in der Region, gesteht Jens Roth. Es gebe immer wieder Änderungen: "Es solche Strecke lebt bis kurz vorm Start von Neuerungen." Das Gleiche gelte für den Wald, wo der Sachsenforst aktiv ist: "Das Problem Borkenkäfer betrifft dann auch die Radtour, weil einige Waldstrecken, die wir zuvor gekennzeichnet haben, jetzt gesperrt sind aufgrund von Waldarbeiten." In dem Zusammenhang müssen die Strecken im Vorfeld immer wieder kontrolliert und angepasst werden. Bis zum Schluss bleibt es spannend, wo wir letztlich entlang fahren dürfen, ergänzt Roth. Die große Rast für die Aktiven- und Fitnessstrecke war diesmal in Markersbach und die Teilnehmer der Familien- und Seniorenstrecke haben in Grünhain eine Rast eingelegt.

Eingebunden bei der Radtour waren 120 Helfer aus zwölf Vereinen. Es sind sehr starke Vereine dabei, die sehr viele Helfer stellen und Vereine, die nicht ganz so groß sind von der Mitgliederzahl her, die haben entsprechend weniger Helfer am Start. "Wir schauen immer, dass alle Aufgaben abgedeckt sind und wir den Vereinen Aufgaben überlassen, wo sie schon eine gewisse Routine haben. Uns ist es wichtig, dass die Verein das, was sie tun, auch gerne tun für die Teilnehmer der Radtour", erklärt Jens Roth. Heute am Nachmittag klingt die Radtour in gemütlicher Runde auf dem Sportgelände in Zwönitz aus.