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Alte Fabrik wird versteigert

Investition Neuer Eigentümer für Gebäude an der Chemnitzer Straße gesucht

Limbach-Oberfrohna. 

Limbach-Oberfrohna. Seit 20 Jahren dreht sich keine Nähmaschine mehr in der alten Artiseda-Fabrik an der Chemnitzer Straße. Das imposante Gebäude liegt in zentraler Lage und soll jetzt einen neuen Eigentümer bekommen. Am kommenden Mittwoch, dem 29. August, findet im Amtsgericht Zwickau eine Zwangsversteigerung statt. Beginn ist 10 Uhr. Der Wert der Fabrik wird mit 80.000 Euro beziffert. Als Mindestgebot sollten 40.000 Euro eingehen. Die Stadtverwaltung ist zuversichtlich, dass ein neuer Eigentümer gefunden wird. Es gebe bereits Interessenten.

Mit der Versteigerung soll ein "städtebaulicher Missstand" in Limbach-Oberfrohna verschwinden, wie Oberbürgermeister Jesko Vogel betont. Errichtet wurde das Gebäude mit der Klinkerfassade im 19. Jahrhundert als Trikotagen-Fabrik Louis Schaarschmidt. Der Turm als späteres Markenzeichen der Firma entstand erst in den 1920er-Jahren. Zu DDR-Zeiten wurde das Unternehmen als VEB Artiseda geführt und dem Kombinat Trikotage Karl-Marx-Stadt angegliedert. Nach der Wende wurde die Firma zur Artiseda Trikotage GmbH. 1998 lief dort die letzte Produktion.



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