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Auch für den HC: Corona-Krise sorgt für eine Zwangspause

Sport Trainer Patrick Küttner kümmert sich zuhause um die Kinderbetreuung

Glauchau/Meerane. 

Glauchau/Meerane. Der Handball bestimmt normalerweise den Alltag von Patrick Küttner. Der 32-Jährige ist Trainer beim Handball-Verbandsligisten HC Glauchau/Meerane II und Spieler beim Handball-Thüringenligisten LSV Ziegelheim. Durch die Coronakrise ist bei den beiden Teams - wie bei allen anderen Sportvereinen - der Trainings- und Spielbetrieb unterbrochen. "Der Sport steht aktuell nicht an erster Stelle. Wir müssen gemeinsam die schwierige Zeit meistern", sagt Patrick Küttner, der von seinem Arbeitgeber in Kurzarbeit geschickt wurde und sich nun auf die Betreuung seines zweijähriges Sohnes konzentriert. Der Glauchauer versucht positiv zu denken: "Das ist für mich eine Extra-Elternzeit."

Wie geht es nach der Pause weiter?

Vor knapp zwei Wochen fand die letzte gemeinsame Übungseinheit des HC Glauchau/Meerane II statt. Seitdem tauschen sich die Akteure und Verantwortlichen nur noch über eine Whats-App-Gruppe aus - mehr über die tägliche Situation und weniger über die sportlichen Themen. Die Handball-Zwangspause wird mindestens bis Ende April dauern. Patrick Küttner kann sich nicht vorstellen, dass danach ein geregelter Spielbetrieb wieder aufgenommen werden kann.

Klassenerhalt aktuell gesichert

In der Verbandsliga (Staffel West) haben die Mannschaften bisher 17 von 22 Spieltagen absolviert. Die HC-Reserve steht mit 14:20 Punkten auf dem zehnten Rang, der den Klassenerhalt bedeuten würde. Dahinter sind aktuell der Chemnitzer HC (7:27) und die HSG Neudorf/Döbeln II (2:32) zu finden. 6 Siege, 2 Unentschieden und 9 Niederlagen gab es in der laufenden Saison für das Küttner-Team.