Auswärtsauftakt auf Messers Schneide

Rollstuhl-Basketball Hannover United vs. Rollers Zwickau 61:69

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Engagiert kämpften die Zwickauer Rollers um die ersten Punkte in der neuen Spielsaison. Foto: Rollers/Bert Harzer

Hannover/Zwickau. Einen Auswärts-Auftakt nach Maß, zumindest dem Endergebnis nach, lieferten die BSC Rollers am 2. Spieltag der Rollstuhl-Basketball-Bundesliga am Wochenende gegen die Füchse in Hannover. Noch vor dem Anpfiff sprach Headcoach Marco Förster von einer gewissen Nervosität, denn ein Dejavue-Erlebnis zur letztjährigen Saison, in der man in der Hinrunde ohne Punkte blieb, wollten die Muldestädter auf jeden Fall vermeiden.

Klar sei man auf den Gegner gut vorbereitet gewesen, so Förster weiter "aber dennoch war im Hinterkopf noch der letztjährige Auswärtsstart und die folgenden schweren Wochen präsent". Und das merkte man der Mannschaft leider auch an.

Ein ständiger Schlagabtausch

Zwar starteten die Zwickauer zunächst effektiv und konzentriert in die Partie, aber leider riss der Spielfaden der Rollers bereits nach sechs Spielminuten und der erarbeitete Punktevorsprung von 12:5 Zählern schrumpfte auf Grund von Unkonzentriertheiten und Fehlpässen zusehends. Die Hannoveraner kämpften sich, angetrieben von ihrem Topscorer Joe Bestwick, zurück und glichen bis zum Ende des 1. Viertels auf 14:14 aus.

Das 2. Viertel prägte ein ständiger Schlagabtausch. Keinem der beiden Teams gelang es, sich entscheidend abzusetzen und so rollten die Füchse mit einer schmalen 35:33 - Führung in die Halbzeit. Nach der Pause kamen die Muldestädter besser ins Spiel und konnten einen 11:2 Lauf auf das Parkett legen. Aber die Schumannstädter machten sich das Leben erneut selbst schwer. Hannover nutzte jede Unachtsamkeit gekonnt aus und egalisierte den sächsischen Vorsprung erneut auf 48:48 nach Ende des 3. Viertels.

In den abschließenden zehn Spielminuten schwanden bei den Hausherren die Kräfte und die Konzentration. Am Ende stand ein 69:61 Erfolg der Westsachsen über einen stark aufspielenden Aufsteiger Hannover United.