"Autor ist ein Sprachvirtuose"

Gespräch Interview mit Buchhändler Tom Würker aus Crimmitschau

Crimmitschau. 

Crimmitschau. Rund 100 Besucher haben am Donnerstag die Lesung mit Autor Stefan Schwarz im Theater in Crimmitschau verfolgt. Blick-Reporter Holger Frenzel sprach mit Buchhändler und Organisator Tom Würker.

Wie fällt ihr Fazit nach der Lesung aus?

Das war wieder ein kurzweiliger Abend, den das Publikum genossen hat. Stefan Schwarz hat sich erneut als Sprachvirtuose präsentiert, die historischen Sagen in der heutigen Sprache vorgestellt. Er ist ein Sprachvirtuose, bringt Dinge aus dem Alltag geschickt auf das Papier. Sein Buch mit dem Titel "Als Männer noch nicht in Betten starben. Deutsche Heldensagen" ist empfehlenswert.

Stefan Schwarz war bereits zum fünften Mal zu einer Lesung in Crimmitschau zu Gast. Warum ist er in Westsachsen so beliebt?

Sein Stil kommt an. Er gastiert seit 2010 zu Lesungen in Crimmitschau. Stefan Schwarz hat sich am Donnerstagabend auch nach der Lesung wieder viel Zeit genommen, um Bücher zu signieren und Fotowünsche zu erfüllen. Unter anderem entstand eine gemeinsame Aufnahme mit dem Literaturclub aus Neukirchen.

Welche weiteren Lesungen stehen für 2019 im Veranstaltungskalender?

Am 9. Mai erwarten wir Henner Kotte. Er liest aus "Die Tote aus dem Zöffelpark" und stellt damit einen Kriminalfall vor, der sich 1949 in Crimmitschau ereignet hat. Das ist eine Lesung mit regionalem Charakter. Zu dem Fall gibt es noch etliche Zeitzeugen, das haben wir in den letzten Wochen gespürt. Am 26. September folgt eine Lesung mit Hans Rath und Edgar Rai. Sie rücken Geschichten aus der Kriminalreihe "Bullenbrüder" in den Mittelpunkt.