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Chemnitz

Brache verschwindet aus Crimmitschaus Nordstadt

Abriss Rückbau kostet rund 400.000 Euro

Crimmitschau. 

Crimmitschau. Die Arbeiten zum Abriss der Industriebrache zwischen Willy-Schmieder-Straße und Petersstraße in Crimmitschau haben begonnen. Auf der Baustelle ist ein Unternehmen aus Thonhausen, welches sich mit einem Angebot von knapp 400.000 Euro gegen sechs Mitbewerber durchsetzen konnte, im Einsatz.

Abbruch hat begonnen

"In der letzten Woche mussten Asbestteile entfernt werden. Nun hat der Abbruch, der von innen nach außen durchgeführt wird, begonnen", sagt Mitarbeiter Heiko Böttcher vom Fachbereich Bau der Stadtverwaltung in Crimmitschau. Bis zum Oktober 2018 soll der Schandfleck aus dem Stadtbild verschwunden sein.

"Wenn wir es nicht machen, dann macht es keiner", sagt Oberbürgermeister André Raphael (parteilos) zu den Gründen, warum die Stadtverwaltung das Grundstück erst erworben hat und nun den Abbruch vorbereitet. Ein Großteil der benötigten Mittel stellen Bund und Freistaat aus dem Programm "Stadtumbau Ost" zur Verfügung.

Nach über 100 Jahren ist nun Schluss

Die Gebäude, die nun verschwinden, wurden 1872 als Spinnerei und Färberei Julius Schmidt errichtet. Seit Anfang der 1990er-Jahre steht der Komplex leer. Durch den schlechten Zustand der Brache musste bereits ein Teil der angrenzenden Straßen und Fußwege gesperrt werden. Bereits im Frühjahr wurde eine Brache an der Heinrich-Heine-Straße in Crimmitschau abgerissen.



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