FDP fordert Umzugsbeihilfe in Glauchau

Vorschlag 150 Euro für neue Studenten und Azubis

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Foto: OcusFocus/iStockphoto

Glauchau. Die FDP-Stadträte in Glauchau nehmen einen neuen Anlauf, um eine einmalige Umzugsbeihilfe für Auszubildende und Studenten einzuführen. Einen entsprechenden Antrag hat FDP-Stadtrat Nico Tippelt eingereicht. Er wird dabei von den Mitgliedern der Freien Wähler unterstützt. Das Thema soll wahrscheinlich nach der Sommerpause auf die Tagesordnung kommen.

Als Vorbild nennen die FDP-Vertreter unter anderem Kommunen wie Dresden oder Plauen. Sie zahlen jungen Leuten, die fernab von zuhause lernen oder studieren, eine Umzugsbeihilfe. "Erfahrungen der Städte zeigen, dass die Studenten und Auszubildenden die Unterstützung gern annehmen", sagt Nico Tippelt.

Auch Glauchau verfügt mit der Staatlichen Studienakademie und dem Überbetrieblichen Ausbildungszentrum für Bauwirtschaft über große Bildungseinrichtungen. Tippelt: "Zu Glauchaus Anspruch, künftig sowohl wirtschaftlich als auch bevölkerungsmäßig dynamisch zu wachsen, passt es, die Stadt auch als Bildungsstandort noch attraktiver zu machen." Die FDP schlägt eine Beihilfe von 150 Euro vor. Sie macht deutlich, dass höhere Einwohnerzahlen auch zu höheren Schlüsselzuweisungen führen.