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Chemnitz

Friedensseminar findet künftig nicht mehr statt

ENTSCHEIDUNG Vorbereitungskreis setzt für Hansjörg Weigel würdigen Schlusspunkt

Königswalde. 

Königswalde. Die Historie des "Friedensseminars Königswalde" ist zu Ende. Zum Gedenkgottesdienst für den Ende April an Corona verstorbenen Hansjörg Weigel am vergangenen Samstag auf dem Friedhof in Königswalde machte Herbert Schmidt vom Vorbereitungskreis des Friedensseminars die in Absprache mit der Familie des Bürgerrechtlers getroffene Entscheidung öffentlich.

"Ohne Hansjörg Weigel ist das Friedensseminar nicht mehr das gleiche. Deshalb haben wir uns entschlossen, das Friedensseminar nicht mehr stattfinden zu lassen", betonte Herbert Schmidt.

Das Königswalder Friedensseminar fand im Mai 1973 zum ersten Mal in dem heutigen Werdauer Ortsteil statt und versammelte seitdem zweimal im Jahr Gleichgesinnte, die unter anderem über christliche Friedensarbeit und gesellschaftliches Engagement diskutierten. Hansjörg Weigel war hier mehr als ein Initiator. "Hansjörg war unser Wegbereiter, Vordenker, Vorbild und Ideengeber", sagte Herbert Schmidt über den Verstorbenen.



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