Jubiläumsausstellung in der Kleinen Galerie

THEATER Schau zur Eröffnung der 29. Crimmitschauer Kunst- und Kulturwochen in "neuem" Rahmen

Crimmitschau. 

Crimmitschau. Als Lutz Hanzig und Mitglieder des "Freundeskreises Kunst" am Donnerstagnachmittag in der Kleinen Galerie des Crimmitschauer Theaters ihre Ausstellung mit der langen Überschrift "30 Jahre Kunstverein, Corona und Jahr der Industriekultur in Sachen" aufbauten, waren nebenan noch die Handwerker bei der Arbeit. Deren Spuren werden wohl auch morgen Abend um 17 Uhr noch zu sehen sein. Dann eröffnet der Galerieleiter zusammen mit Crimmitschaus Oberbürgermeister André Raphael und dem Werdauer Kulturwissenschaftler Jürgen Szajny zum einen die Jubiläumsausstellung sowie zum anderen die inzwischen 29. Auflage der Kunst- und Kulturwochen der Stadt. "Durch die Bauarbeiten in den letzten Monaten haben wir in der Galerie etwas weniger Fläche zur Präsentation zur Verfügung als zuvor", meinte Lutz Hanzig, der zudem zwei wegen Corona ausgefallenen Ausstellungen in seiner Galerie nachtrauert. Auch die aktuelle Schau des "Freundeskreises Kunst" - Nachfolger des 2015 aufgelösten Kunstvereins "Pleissenland" - sollte ursprünglich anders über die Bühne gehen. "Zumindest die aktuelle Situation hat das Projekt noch vor seinem Beginn 'überholt'", sagte der Crimmitschauer.

Auch bei den Kunst- und Kulturwochen mussten die Veranstalter der Stadt bereits wieder mehr oder weniger Corona bedingte Abstriche machen. So fällt heute Abend das Galakonzert mit Katrin Weber aus, die Veranstaltung mit Rüdiger Hoffmann am kommenden Freitag wurde auf kommendes Jahr verlegt. So wird am 26. September die Show von "Mr. Rod" im Theater die erste Veranstaltung seit Corona werden.