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Katjes hat kein Interesse am Haribo-Standort

Werkschliessung Mehrheit der Mitarbeiter bereits in neuen Jobs

Wilkau-Haßlau. 

Wilkau-Haßlau. Kein ernsthaftes Interesse am Haribo-Werk in Wilkau-Haßlau hat die Katjes Fassin GmbH aus Emmerich. Dies teilte der Haribo-Konzern zu Wochenbeginn mit. Der Zwickauer Bundestagsabgeordnete Carsten Körber (CDU) erklärte dazu: "Wir alle haben natürlich auf eine andere Entwicklung gehofft." Carsten Körber steht seit November vergangenen Jahres in regelmäßigem Austausch mit der Haribo-Geschäftsführung, der Stadt Wilkau-Haßlau und den Gewerkschaftsvertretern: "Letzte Woche konnte ich zwischen Haribo und unserer Zwickauer Arbeitsagentur vermitteln. Das trägt nun ganz schnell Früchte: Ein Personalexperte von Haribo ist vor Ort und führt in enger Abstimmung mit der Agentur für Arbeit unter anderem spezielle Bewerbertrainings, Hilfestellungen und konkrete Vermittlungen durch. Es war immer das oberste Ziel, eine vernünftige Lösung für die Beschäftigten am Standort Wilkau-Haßlau zu finden. Deshalb soll jeder, der das möchte, ein anständiges Angebot erhalten."

"Etwa zwei von drei Beschäftigten arbeiten bereits in neuen Jobs", so Körber. "Und ich bin zuversichtlich, dass wir nun auch für die verbliebenen bis zu 39 Mitarbeiter, deren Verträge Ende März und Ende Juni auslaufen, ein gutes Angebot in der Region finden werden."

Die Haribo-Geschäftsführung hat sich bereit erklärt, für zwei Jahre die Gewerbesteuerausfälle der Stadt Wilkau-Haßlau auszugleichen. "Haribo trägt darüber hinaus auch die Verantwortung für sein Werksgelände und wird dieses im Sinne der Stadtgesellschaft und im Austausch mit den Akteuren vor Ort weiter entwickeln", so Körber.



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